
Weil seine Spieler am Abend zuvor im Leipziger Mannschaftshotel im TV richtig hingeschaut und die noch richtigeren Lehren gezogen hatten. Trainer Bennet Wiegert verriet jedenfalls gegenüber dem MDR: „Wir haben im Hotel die Ergebnisse verfolgt, die Spiele verfolgt. Und wir haben uns gar nicht so gefreut, dass irgendwer Punkte verloren hat.“
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Mit IRGENDWER meinte er natürlich Vize-Meister Füchse Berlin, den vermeintlich stärksten Konkurrenten im Kampf um den Titel. Der strauchelte beim 31:31 in Erlangen.
Die Erklärung lieferte der Erfolgscoach gleich hinterher: „Wir wussten eigentlich, das konnte vielleicht ein Vorteil sein, was das heute hier bedeutet. Dass es möglich ist, Punkte zu verlieren. Und wir haben mental extrem auf die Tube gedrückt, dass das nicht passiert, auch wenn das über lange Zeit nicht so aussah.“
Hinter den Füchsen Berlin und der MT Melsungen (je zehn Minuspunkte) lauert der SCM nun gemeinsam mit Hannover (je elf Minuszähler). Einer der vier Klubs wird am Ende den Meistertitel bejubeln dürfen. Darauf festlegen will sich Wiegert nicht: „Von Titelverteidigung zu reden in dieser Bundesliga, das fällt mir gerade schwer.“
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Am Donnerstag spielt der SCM im ersten von vier Nachholspielen gegen Erlangen. Man darf davon ausgehen, dass deren Spiel gegen die Füchse nun auch in der Vorbereitung eine Rolle spielen wird.

