
Es fehlte nur noch die Bestätigung, doch auch die ist jetzt da.
Wie SPORT BILD bereits am Freitag vermeldete, wird Maik Machulla neuer Trainer bei den Rhein-Neckar Löwen. Der Top-Klub aus der Daikin Handball-Bundesliga hatte vor gut einer Woche verkündet, dass Sebastian Hinze seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird.
Machulla freut sich jetzt schon auf sein HBL-Comeback im Sommer – und auf die Löwen: „Die handelnden Personen, der Kader, das Umfeld des Vereins, seine sportliche Philosophie und der aktuelle Kader mit seinen Qualitäten und seinem Potenzial: Das alles hat mich davon überzeugt, dass ich bei den Rhein-Neckar Löwen richtig bin. Ich freue mich sehr auf den Start und drücke den Jungs bis dahin aus der Ferne die Daumen.“
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Kurios: Machulla wird die Mannschaft im Sommer ohne ihren Star-Spielmacher Juri Knorr übernehmen, den er zu Aalborg gelotst hat. Doch beim dänischen Champions-League-Finalisten war der Coach nach wenigen Monaten gefeuert worden. Jetzt geht Knorr zu Aalborg, doch der Trainer, mit dem er arbeiten wollte, wechselt zu seinem Noch-Klub …
Dass der zweimalige Meistertrainer (2018 und 2019 mit der SG Flensburg-Handewitt) kommt, ist durchaus auch ein Statement von Uwe Gensheimer, der im Sommer vom Spieler zum Sportchef bei den Löwen wurde und bei seiner ersten großen Aufgabe einem großen Namen präsentiert.
„Maik ist ein Trainer mit großer Erfahrung und vielen Erfolgen. Außerdem hat uns seine Idee von Handball überzeugt, die auf Tempo und eine breite Spielanlage setzt. Ich habe in den Gesprächen mit ihm gespürt, wie heiß er auf die Bundesliga ist und darauf, wieder in der stärksten Liga der Welt zu arbeiten. Maik ist ein sehr authentischer Typ, der auf Disziplin genauso Wert legt wie auf eine gute Atmosphäre“, sagt der angehende Sportliche Leiter der Rhein-Neckar Löwen.
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Auch Geschäftsführer Holger Bachert freut sich über den Coup: „Mit Maik Machulla haben wir einen genauso erfahrenen wie hungrigen Trainer für uns gewinnen können. Insbesondere in seiner sehr erfolgreichen Zeit in Flensburg hat er bewiesen, dass er weiß, wie man eine Mannschaft in die Lage versetzt, um Titel zu spielen – und diese auch zu gewinnen. Was uns genauso wichtig war: Mit seiner in Flensburg praktizierten Spielweise kommt er dem Löwen-Handball, wie wir uns ihn vorstellen, sehr nahe und passt daher ideal in das Stellenprofil.“
Die Rhein-Neckar Löwen stehen momentan auf Rang 7 in der HBL, haben sich unter Noch-Trainer Hinze zudem zum zweiten Mal in drei Jahren für das Pokal-Final4 im April qualifiziert.


