
Ersatzkeeper Robin Olsen (35) von Aston Villa bekam beim Spiel gegen Crystal Palace die volle Härte der gegnerischen Fans zu spüren. Von den Rängen hallten Schimpfworte und höhnische Kommentare – und das minutenlang.
Olsen muss sich allerdings die Frage gefallen lassen, ob er nicht selbst dazu beigetragen hat. Denn: Während er sich in der Halbzeitpause für den verletzten Emiliano Martínez (32) aufwärmte, sollte vor „seinem“ Tor eigentlich ein geplantes Elfmeterschießen für Kinder stattfinden.
Doch der Torhüter weigerte sich hartnäckig, das Tor zu verlassen!
Irgendwann stellte sich sogar Palace-Maskottchen Pete the Eagle demonstrativ neben Olsen zwischen die Pfosten – doch der zog sein Aufwärmprogramm stramm durch. Sogar noch als der Gastgeber Crystal Palace ihn höflich bat, das Tor freizugeben.
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Die Fans waren in Rage, quittierten die Aktion des sturen Torwarts mit Buh-Rufen und Schmäh-Gesängen, die sich später sogar noch in der zweiten Hälfte fortsetzten. Die Gäste-Fans konterten mit „We shall not be moved“-Gesängen (deutsch: „Wir lassen uns nicht verrücken“).
Letztendlich wurde die Halbzeitshow mit Verzögerungen und Umbauten zum anderen Tor verlegt.
Torwart Robin Olsen kassierte drei Tore
Für Olsen (in seinem erst zweiten Premier-League-Einsatz der Saison) hätte es im Anschluss nicht schlechter laufen können. Aston Villa wurde von Crystal Palace mit 4:1 angefertigt, der Torhüter kassierte drei Treffer.

Da schlug es zum vierten Mal bei Olsen ein
Nach dem Spiel machte sich das Social-Media-Team von Crystal Palace über Olsen lustig und postete ein Bild von ihm mit Maskottchen Pete the Eagle. Die Bildunterschrift: „Es gab heute nur einen Sieger.“
