Wagner, der im DFB-Team der wichtigste Vertraute von Bundestrainer Julian Nagelsmann (37) ist, gilt als heiße Trainer-Aktie. Die Frage ist, wie Hoffenheim ihn überzeugen will? Schon nach dem Aus von Pellegrino Matarazzo (47) im November sowie nach der 0:4-Heimniederlage gegen Union Berlin Anfang Februar beschäftigte sich der Verein mit Wagner. Beide Male gab es Absagen.
► Der Klub würde Wagner ermöglichen, nach Frankfurt zu pendeln, um die Fußballlehrer-Lizenz zu machen. Bis Dezember stehen noch sechs Lehrgänge an, die jeweils etwa drei Tage dauern.
► Wagner hätte in Hoffenheim ein ruhiges Umfeld, in dem er Spieler entwickeln kann.
► Auch er selbst hat hier die Möglichkeit, bei seiner ersten Cheftrainer-Station in der Bundesliga zu reifen. So, wie es Nagelsmann getan hat.
„…nicht so, wie es manchmal den Anschein hat“: Verdacht zum Wagner-Aus
► Die Perspektive. Der Verein will zurück nach Europa.
► Als Identifikationsfigur. Wagner stürmte von 2016 bis Ende 2017 für Hoffenheim. Die Bosse erhoffen sich dank seiner positiven Ausstrahlung auch einen Effekt bei den Zuschauerzahlen. Im Schnitt ist das Stadion nur zu 83 Prozent ausgelastet. Liga-Schlusslicht!

