Kaum ein Stürmer wird derzeit heißer diskutiert als er: Der schwedische Torjäger Viktor Gyökeres steht vor seinem nächsten Karriereschritt, will im Sommer von Lissabon zu einem Top-Klub wechseln. Die Zeichen für einen Transfer nach seinen Wünschen stehen gut: So einigten sich Spieler und Verein in einer Geheimabsprache auf eine niedrigere, für mehrere Klubs erschwingliche Ablöse von 65 bis 75 Mio. Euro.

Gyökeres knüpft einen Wechsel aber an Bedingungen: Er will Titel gewinnen und in jedem Fall Champions League spielen. Letzteres kommt bei einem Trainer eines interessierten Klubs gar nicht gut an – und das ist ausgerechnet Ruben Amorim, Gyökeres’ Ex-Coach bei Sporting!

Macht seinem ehemaligen Schützling eine klare Ansage: ManUnited-Trainer Ruben Amorim (40)

Foto: Bradley Collyer/PA Wire/dpa

Der Wechsel des Schweden zu Manchester United war eigentlich schon als abgemachte Sache vermeldet worden. Jetzt steht der Deal aber angeblich wieder auf der Kippe.

Wie Transfer-Guru Fabrizio Romano berichtet, sagte Amorim zum Thema Gyökeres: „Gyökeres-Deal? Ich habe nicht mit ihm gesprochen. Aber wenn ein Spieler nur zu ManUnited kommen will, um Champions League zu spielen, dann braucht er nicht zu kommen.“

Amorim wird deutlich, worauf es ihm ankommt: „Wir wollen Spieler, die United repräsentieren wollen, nicht Spieler, die nur bestimmte Wettbewerbe spielen wollen.“

Seit der Portugiese im November vergangenen Jahres den Trainerposten in Manchester übernahm, gibt es Gerüchte um einen Gyökeres-Wechsel. Kein Wunder, denn unter Amorims Führung blühte der Schwede bei Sporting Lissabon auf. Gemeinsam sicherten sie sich den Primeira Liga-Titel. Aktuell führt Gyökeres die Torschützenliste mit unglaublichen 52 Toren und 12 Vorlagen in 48 Spielen an.

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Quelle: BILD

Viktor Gyökeres: Schlagen jetzt Arsenal oder Real zu?

Sollte es Deal mit ManUnited doch noch durchfallen, stehen andere Interessenten bereit. Allen voran: Arsenal. Das Team von Trainer Mikel Arteta (43) musste gerade eine empfindliche 0:1-Niederlage im Halfinal-Hinspiel der Champions League gegen PSG hinnehmen. Für die nächste Spielzeit ist Verstärkung im Sturm fest eingeplant.

Und Real Madrid? Gyökeres selbst brachte sich bei den Königlichen ins Gespräch – die Madrid-Bosse sollen derzeit aber keinen Bedarf in einem so teuren Stürmer wie Gyökeres sehen.



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