
Der Sieg im Pokalfinale hätte das Ticket für Europa sein sollen. Stattdessen verlor Milan mit 0:1 gegen den FC Bologna. Die sicherten sich damit den ersten Titel seit 51 Jahren. Während die Bolognesi feierten, wird Milan von der italienischen Presse zerlegt.
„Tuttosport“ urteilt: „Die Umstellung auf 4-2-3-1 war nutzlos, da Milan nach dem Gegentor, anstatt ans Spielen zu denken, unverständlicherweise unordentlich wurde. Traurig, einsam und endgültig.“
Die „Gazetta dello Sport“ attestiert Milan „Wenig Persönlichkeit“. Weiter schreiben sie: „Über weite Strecken des Spiels spielten die Verteidiger den Ball flach zu Maignan, ohne dass jemand die Verantwortung für den Pass oder das Spiel übernahm.“
Die Gazetta weiter: „Die Niederlage ist die logische Konsequenz. (…) Die Niederlage im Finale der Coppa Italia wird Milan allerdings zu weitaus wichtigeren Entscheidungen zwingen.“
Bitter: Mit derzeit Platz acht in der Liga würden sie nächste Saison nicht international spielen – zwei Spieltage vor Saison-Ende bleibt aber noch eine Restchance, sich einen der oberen Plätze zu sichern. Mit einem Sieg gegen Bologna wären sie für die Europa League qualifiziert gewesen.
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In der Gazetta heißt es dazu: „Die Niederlage in Rom lässt keinen Raum für Reaktionen, nachdem die Meisterschaft sehr enttäuschend ausfiel und man in der Champions League gegen Feyenoord ausschied, was nicht gerade Barcelona ist.“
Nach einer 0:1 Niederlage in Rotterdam, spielten die Rossoneri zu Hause gegen Feyenoord Unentschieden – dadurch flogen sie in der Champions League schon in den Play-offs raus.
