
Beim Zittersieg im Playoff-Hinspiel der Champions League bei Celtic Glasgow (2:1) am Mittwoch zeigte er eine tolle Leistung.
Deutliche Ansage von Effenberg
Effenberg: „Er ist groß, hat die Physis, ist zweikampfstark, geht keinem Duell aus dem Weg, hat starke Qualitäten beim Spiel im Strafraum. Diesen Status hat er sich erarbeitet.“
Und weiter lobt er den Bayern-Profi. „Er hat aber bewiesen, was für ein herausragender Profi er ist, hat sich nie hängen lassen, sich nie beklagt, sondern immer auf dem Platz geantwortet, ob im Training oder im Spiel, hat Charakter gezeigt. So einen Spieler wünscht sich jeder Trainer.“
Deshalb sollte auch der Bundestrainer über eine Nominierung für das Nations-League-Viertelfinale gegen Italien (20. März/23. März) nachdenken, so Effe.
„Und das muss eigentlich auch für Bundestrainer Julian Nagelsmann gelten. Goretzka hat sich bei den Bayern zum Stammspieler gekämpft – und ein Stammspieler der Bayern sollte eigentlich auch immer ein Kandidat für die Nationalmannschaft sein.“
In der laufenden Saison kam der 30-Jährige zu 24 Einsätzen, spielte meist über die vollen 90 Minuten.
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Effenberg fügt hinzu: „Wenn es ihnen bei der DFB-Elf mit dem Leistungsprinzip wirklich ernst ist – und das war es ihnen bis jetzt unter Nagelsmann –, dann müssen sie für die kommenden Länderspiele Ende März auf jeden Fall über Goretzka nachdenken und ihn zurückholen.“
Bislang absolvierte Goretzka in seiner Karriere 57 Länderspiele und erzielte als Mittelfeld-Ass 14 Treffer für Deutschland. Beim FC Bayern stand er im vergangenen Sommer noch ganz oben auf der Verkaufsliste. Allerdings wehrte sich Goretzka gegen einen Wechsel, wollte bleiben. Nach einer angespannten Personalsituation im Kader kämpfte sich der Ex-Bochumer zurück in die Stammelf. Folgt jetzt sogar eine Rückkehr in der Nationalelf?

