
Ein unvergesslicher Fußball-Abend! Nur für einen war’s ein Abend zum Vergessen …
Hansi Flicks FC Barcelona gewinnt in der Vorrunde der Champions League bei Benfica nach einer furiosen Aufholjagd und einem begeisternden Spiel mit 5:4. Und das trotz zweier Patzer von Barça-Star Wojciech Szczęsny (34) – der erwischte bei seinem Königsklassen-Debüt für die Katalanen einen rabenschwarzen Tag!
Dafür muss der Barca-Star nun heftige Kritik einstecken – auch Hansi Flick (59) kommt mit seiner Personalentscheidung nicht gut weg.
Der Pechvogel wird von der spanischen Presse auseinandergenommen!
Die katalanische „Sport“ ist knallhart:[–> „Ein fehlgeleiteter Szczesny hat nachdrücklich bewiesen, dass er nicht der richtige Torhüter für Barça ist.“
Die Tageszeitung „as“ urteilt über Szczesny und Flick:[–> „Abgesehen von seinen Fehlern gegen Benfica war allein die Tatsache, dass Szczęsny in der Startelf stand, umstritten und stellt zum ersten Mal das Management von Flick in Frage.“
„Mundo Deportivo“ schreibt: [–>„Flick entschied sich für Szczesny – und zur Halbzeit musste die Mehrheit der Barcelona-Fans ihn verfluchen.“
Für den FC Barcelona machte Wojciech Szczęsny (34) einen Rücktritt vom Rücktritt
Was war passiert?
In der 22. Minute stürmte Szczesny aus seinem Tor, grätschte seinen eigenen Linksverteidiger 30 Meter vor dem Tor um, der Ball lag plötzlich frei vor Benfica-Stürmer Vangelis Pavlidis (26). Der Grieche musste nur noch ins leere Tor einschieben.
Wenige Minuten später leistete sich der Ex-Arsenal-Keeper den nächsten Mega-Bock! Im eigenen Strafraum foult er ohne Not Benficas Kerem Aktürkoglu (26). Den Elfmeter verwandelt Pavlidis zum 3:1 für die Gastgeber.
Noch zuletzt hatte ihn Flick als „einen der besten Transfers“ bezeichnet. Nach dem Spiel nahm er trotz der Patzer in Schutz: „Welcher Spieler macht keine Fehler? Wir gewinnen gemeinsam und wir verlieren gemeinsam.“
Nach den Blackouts ist die Torwartdiskussion wieder voll entbrannt und bereitet Flick Kopfschmerzen. Im Ligaspiel gegen Valencia soll Inaki Pena (25) den Vorzug erhalten, in den Pokal-Wettbewerben wohl wieder der Pole. Für Marc-André ter Stegen (32) ist nach seinem Patellasehnenriss in dieser Saison noch kein Comeback in Sicht.
