
Angelo Stiller (23) war 2024 einer der Gewinner beim VfB Stuttgart. Er wurde nicht nur zum absoluten Führungsspieler, sondern erstmals in die Nationalmannschaft berufen. Kein Wunder, dass die Stuttgart-Bosse den Vertrag des Mittelfeld-Taktgebers so schnell wie möglich anpassen wollen.
Stiller soll einer der VfB-Topverdiener werden
Nach SPORT BILD-Informationen gab es bereits eine erste Gesprächsrunde. Stiller soll künftig zu den Top-Verdienern beim Vizemeister aufsteigen. Zudem zeichnet sich ab, dass er wie viele VfB-Profis zuvor eine Ausstiegsklausel erhält. Allerdings in einer Höhe, wie es sie in Stuttgart noch nicht gab. Die Stiller-Klausel soll bei mindestens 40 Millionen Euro liegen.
Rückblick: Im Sommer 2023 wechselt Stiller von Hoffenheim zum VfB. Treiber des Transfers war Trainer Sebastian Hoeneß (42). Er baute ihn in Stuttgart zu einem Topspieler auf. Das macht sich bei seinem Marktwert bemerkbar. Von 5 Mio. im Juni 2023 stieg dieser auf 32 Mio. Euro.
Stillers Gehalt wurde seitdem nicht angepasst: Er soll aktuell 1,5 bis 2 Mio. pro Jahr verdienen können. Jetzt soll er vorzeitig seinen bis 2027 laufenden Kontrakt verlängern und in die Kategorie von Spitzenverdiener Deniz Undav (28), der bei 4,5 Mio. pro Jahr liegen soll, aufsteigen. Die Verhandlungen zwischen dem VfB und dem neuen Management von Stiller, „Sports360“, werden zeitnah fortgesetzt. Wahrscheinlich ist eine Entscheidung im ersten Quartal.
Sport-Boss Fabian Wohlgemuth (45) hat oft mit Leistungsträgern eine Einigung gefunden. Spieler wie Hiroki Ito (25/für 23,5 Mio. zu Bayern), Waldemar Anton (28/für 22,5 Mio. zum BVB) oder Serhou Guirassy (28/für 17,5 Mio. zum BVB) hatten allerdings eine Ausstiegsklausel. Alle drei Leistungsträger verließen im vergangenen Sommer den Klub. Im aktuellen Kader besitzen zwei Spieler eine Ausstiegsklausel. Diese liegt bei Enzo Millot (22) bei etwa 20 Mio. Euro und bei Dan-Axel Zagadou (25) bei 15 Mio. Euro. Chris Führichs (26) Klausel von 20 Mio. lief im vergangenen Sommer aus. Bei den Verlängerungen von Maximilian Mittelstädt (27) und Jamie Leweling (23) gab es keinen derartigen Passus.
Er muss alles bezahlen!Monster-Rechnung schockt NFL-Rookie
Verlängert Stiller mit Ausstiegsklausel, wäre ein Verbleib über den Sommer hinaus wahrscheinlich – jedoch nicht garantiert, falls ein Klub die festgeschriebene Summe zahlt. Der FC Barcelona dürfte für den Sommer als potenzieller Abnehmer allerdings ausscheiden: Zwar war der Klub von Hansi Flick (59) stark interessiert. Den Kontakt hatte jedoch Ex-Berater Pini Zahavi (82), der mit Barça-Präsident Joan Laporta (62) eng befreundet ist, eingefädelt. Seit dem Beraterwechsel gibt es keinen Kontakt mehr zwischen beiden Seiten.

