
Mit der Aussage, dass sich der FC Bayern in der Länderspielpause „schön zurücklehnen“ könne, da „die anderen Klubs die Sorgen haben“, hat Uli Hoeneß nur zur Hälfte recht. Für den Sieg in der Champions League im neuen Finale dahoam wird es so nicht reichen – für die Meisterschale dagegen schon!
Den Bayern, die mit fünf Punkten Vorsprung die Tabelle anführen, reichen 70 Prozent für den Titel, da die Konkurrenz zu oft patzt. Allen voran Borussia Dortmund. Neu-Trainer Nuri Sahin ist der prominenteste Verlierer von allen 18 Klubs.
Zehn Punkte Rückstand auf Platz 1, dazu das Pokal-Aus in Runde 2 – das ist nicht BVB-like. Sahin hat mehr Probleme am Hals, als er bisher gelöst hat. Im Team ist maximal Guirassy in Topform. Beim Ausschöpfen der Möglichkeiten sind mit Wolfsburg, Bochum und Hoffenheim nur drei Klubs schlechter.
Ob Sahin besteht, hängt wesentlich von der Führung ab. Wenn Watzke, Sammer, Ricken, Kehl und Mislintat mit dem Finger auf andere zeigen, statt sich gegenseitig zu stärken, wird der Trainer (erneut) das Opfer. Mittlerweile geht es beim BVB auch um mehr als Sahin. Der Status als klare Nummer 2 im deutschen Fußball wackelt – und am 1. Januar greift Jürgen Klopp mit Leipzig an!
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