
Die Fußball-Nationalmannschaft erlebt einen Julian-Nagelsmann-Boom!
Seit der 37-Jährige im September 2023 als Bundestrainer übernommen hat, steigen die TV-Zuschauerzahlen bei Spielen der DFB-Elf wieder deutlich an. In seinen 17 Partien liegt der Schnitt bei 12,57 Millionen – inklusive fünf Partien der EM. Rechnet man das große Turnier zur besseren Vergleichbarkeit heraus, schauten durchschnittlich 7,67 Millionen die zwölf Nagelsmann-Partien.
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Damit übertrumpft er seinen Vorgänger Hansi Flick (59) um 890.000 Zuschauer. In dessen Zeit als Bundestrainer zwischen 2021 und 2023 hatte er 22 Partien abseits der WM, die von 6,78 Millionen geguckt wurden. Inklusive der drei Begegnungen bei der WM 2022 in Katar steigt der Schnitt nur auf 7,72 Millionen – sogar 4,85 Millionen weniger als Nagelsmann.
Die Euphorie ist wieder da: Unter Flick gab es nur drei Nicht-Turnierspiele mit über acht Millionen Zuschauern, bei Nagelsmann sind es bereits sechs. Spitzenwert bei einem Testspiel waren 10,81 Mio. im März 2024 gegen Holland (2:1). Bei Flick lag die beste Quote abseits der WM bei 8,92 Millionen, am 14. Juni 2022 bei dem 5:2-Sieg gegen Italien.
Auch im Vergleich zur Schlussphase der Ära Joachim Löw (64) geht es unter Nagelsmann nach oben: Zwischen 2020 und 2021 schalteten bei den letzten 13 ¬Partien abseits der EM nur 6,90 Millionen ein – 770.000 weniger als unter dem aktuellen Bundestrainer. Inklusive der EM 2021 kam Löw in seiner letzten Saison im Amt durchschnittlich auf 10,90 Millionen Zuschauer. Über seine gesamte Zeit als DFB-Coach erreichte er in 198 Länderspielen einen Quoten-Schnitt von 12,73 Millionen. Sein absoluter Top-Wert wurde beim WM-Finale 2014 gegen Argentinien (1:0) mit 34,65 Millionen Zuschauern erzielt (86,3 Prozent Marktanteil). Dies wird in Zukunft auch für Nagelsmann schwer zu erreichen sein – es müsste schon ein weiteres WM-Endspiel her.
Nagelsmann kann jetzt zweimal nachlegen: am Samstag gegen Bosnien-Herzegowina (20.45 Uhr, RTL) und am Dienstag in Ungarn (20.45 Uhr, ZDF).
