
Stark in die Saison gestartet. Doch die letzten Spiele waren für die Rhein-Neckar Löwen ernüchternd. In den letzten vier Spielen gab es drei Niederlagen. Besonders schmerzhaft dabei war die Heimpleite gegen Eisenach.
Die Löwen in der ersten Mini-Krise und aktuell nur noch Neunter. Die Krise muss jetzt auch Uwe Gensheimer (38) in seiner Funktion als Sportlicher Leiter meistern.
„Bisher können wir überwiegend zufrieden sein. Vor allem die Integration der neuen Spieler, gemessen an der geringen Vorbereitungszeit, ist sehr gut gelungen. Die Stimmung ist positiv, die Arbeitseinstellung passt. Wir schauen vor allem auf uns, dass wir unser Spiel verbessern und den Fokus auf unserer Leistung haben. Das sieht man jeden Tag im Training und das gefällt mir gut“, analysiert der frühere Nationalmannschafts-Kapitän auf der Homepage des Vereins.
Und weiter: „Die jüngsten Ergebnisse und Leistungen fallen ein wenig ab, vor allem, was unser Zweikampfverhalten in der Deckung betrifft. Das macht mir aber keine großen Sorgen, weil wir wissen, woran das gelegen hat. Zuletzt konnten wir aufgrund der Verletzten- und Krankensituation nicht so trainieren, wie wir das gewohnt sind und wie wir das auch brauchen, vor allem, um das umzusetzen, was wir erarbeiten wollen und müssen. Jetzt gilt es, nach der Länderspielpause wieder zurück in die Erfolgsspur zu finden.“
Auch von seinem Trainer Sebastian Hinze ist er vollends überzeugt. Gensheimer sagt: „Ich bin von ihm und seiner Arbeit überzeugt, sehe täglich im Training, welchen Riesenaufwand er betreibt und was er alles in diesen Job steckt. Und er ist ein wichtiger Faktor dafür, dass Spieler zu uns kommen, weil sie gezielt mit Sebastian arbeiten und so besser werden wollen. Eins ist aber auch klar: Wir müssen Ergebnisse liefern – daran müssen wir uns messen und messen lassen.“
Auf die Frage, wie er den Wechsel von der Platte an den Schreibtisch gemeistert hat, sagt er: „Ich hatte durch die Knieverletzung in der vergangenen Saison ja schon ein bisschen Zeit, mich daran zu gewöhnen und mich auch schon ein bisschen einzuarbeiten. Dazu kommt, dass ich mit Ende der Saison direkt losgelegt habe. Mir war es wichtig, die dringendsten Themen direkt anzugehen, und da ist dann auch der Sommerurlaub ausgefallen.“
Und weiter: „Wenn man im ständigen Austausch mit Spielern und Beratern ist, dazu vor Ort scoutet – so wie bei der U20-WM im Juli – dann schluckt das schon sehr viel Zeit. Dazu kommt meine Ausbildung. Ich war zum Beispiel für ein Praxisseminar in Hamburg, das ging über mehrere Tage. Das Gute dabei: Ich spüre aus dem Verein heraus sehr viel Unterstützung, und das gibt mir ein gutes Gefühl.“
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