
Der Vertrag von Leroy Sané beim FC Bayern läuft am Saisonende aus, er kämpft darum, bleiben zu können. Die Fans in der Allianz Arena spüren, dass es der Stürmer wissen will: Obwohl er gegen Wolfsburg nicht traf, wurde er mit großem Applaus verabschiedet.
Sané hat sich klar zu Bayern bekannt. Er geht sogar noch weiter: Gegenüber SPORT BILD betont der Nationalspieler, dass er sich aktuell keine Angebote von interessierten Klubs anhören will: „Natürlich haben sich Vereine schon nach meiner Situation erkundigt. Aktuell kennen aber alle meine Einstellung zu dem Thema: Ich werde mich damit aktuell nicht befassen, sondern mich auf den FC Bayern konzentrieren und mit dem Team versuchen, maximal erfolgreich zu sein.“
Sané soll sogar bereit sein, einen kürzer datierten Kontrakt zu unterzeichnen: Er würde auch einen Zweijahres-Vertrag annehmen. Beim Gehalt (aktuell rund 20 Mio. pro Jahr) ist Sané ohnehin zu Abstrichen bereit, würde einen leistungsbezogeneren Vertrag akzeptieren: Speziell bei Sané, dem immer wieder ein Spannungsabfall und Schwankungen nachgesagt werden, ist das eine sinnvolle Option.
Eine Verlängerung mit Sané würde den Bayern bei den Personalien Kingsley Coman (28/Vertrag bis 2027) und Serge Gnabry (29/Vertrag bis 2026), die beide Verkaufskandidaten sind, mehr Spielraum geben. Sané fühlt sich in München wohl. In der Stadt, vor allem aber im Team: „Einen Spirit wie aktuell in unserer Mannschaft habe ich selten in meiner Karriere erlebt.“
