
Der setzt sich aus neun Mitgliedern zusammen, die sich vierteljährlich treffen. Müssen intern aber wichtige Gespräche geführt werden, kommt an der Säbener Straße ein Triumvirat zusammen: Präsident Herbert Hainer (70), der dem Gremium vorsitzt, Hoeneß und Rummenigge. Sie sollen mit Max Eberl (51) ein ernstes Gespräch über dessen Arbeitsweise geführt haben. Beim Poker um Florian Wirtz (21) ist es Hoeneß, der medial und durch Treffen mit Vater Hans-Joachim Wirtz die Richtung vorgibt.
Klar ist: Für die wichtigen Entscheidungen muss der ganze Aufsichtsrat einbezogen werden, würde aber kaum einer Empfehlung von Hoeneß/Rummenigge/Hainer widersprechen.
Bei der Trennung von Oliver Kahn (55) soll Hoeneß am Ende entscheidend bei dessen Aus gewesen sein. Der Bayern-Patron bemängelte nicht nur das Arbeitspensum, sondern auch, dass Kahn ihn während der gesamten Amtszeit nur fünfmal angerufen habe.
Und wie geht es in Zukunft weiter? Die SPORT BILD-Prognose: Hoeneß trifft alle wichtigen Entscheidungen mit. Wichtig ist ihm, dass er nicht als Alleinverantwortlicher dasteht. Das gilt auch für den Fall, dass es für Eberl nicht weitergehen sollte.


