
Die Sanierung des finanziell angeschlagenen DFB geht unter Präsident Bernd Neuendorf (63) mit großen Schritten voran: Neben einem harten Sparkurs und dem Abschluss neuer Verträge sollte der Verkauf mehrerer verbandseigener Immobilien in Frankfurt die leeren Kassen füllen.
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Zum Verkauf standen seit April 2024 über einen Makler die alte DFB-Zentrale in der Otto-Fleck-Schneise mit Parkhaus (270 Stellplätze), eine Stadtvilla in der Zeppelinallee 77, in der die DFB-Verwaltung früher untergebracht war, und je sechs Ein- und Mehrfamilienhäuser im feinen Diplomatenviertel im Stadtteil Bockenheim.
SPORT BILD und BILD erfuhren: Den Zuschlag für sämtliche Immobilien erhielt ein Privatinvestor für etwas mehr als 40 Mio. Euro. Mit dem Geld sollen Kredite für den Bau des neuen DFB-Campus auf dem Gelände der ehemaligen Pferderennbahn bedient werden.
Der DFB war u.a. durch Steuer-Affären, ausbleibendem sportlichen Erfolg der Nationalmannschaft bei EM und WM und damit fehlenden Prämien sowie explodierenden Kosten des DFB-Campus und den Folgen der Corona-Pandemie in finanzielle Schieflage geraten. Zuletzt verkündete der DFB erstmals nach zwei Jahren wieder einen Gewinn in Höhe von 4,9 Mio. Euro. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Verband u.a. aufgrund des Immobilienverkaufs erneut einen Gewinn.

