
Nur Platz 24 in der neuen Champions-League-Vorrunde. Das direkte Erreichen des Achtelfinales ist für Real Madrid außer Reichweite.
Wie die spanischen Zeitungen „Marca“ und „AS“ nun berichten, hat Real-Boss Florentino Pérez Trainer Carlo Ancelotti zum Krisengipfel zitiert!
Weiter heißt es in dem Bericht, dass Pérez schon mehrfach Ancelotti in sein Büro zitiert habe, wenn es zuvor schlecht gelaufen sei. Demnach würden in dem Gespräch beide Seiten sagen, wo die Mannschaft dringendes Verbesserungspotenzial habe.
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Allerdings will der Real-Boss in diesem Gespräch ein Gefühl dafür entwickeln, ob Ancelotti noch die Mannschaft erreicht und ob seine Pläne ausreichen, um die Wende zu schaffen.
In den nächsten Champions-League-Spielen geht es gegen Atalanta Bergamo, RB Salzburg und Stade Brest. Alles Pflichtsiege. Ein Einzug unter die besten Acht, welche die Zwischenrunde überspringen und direkt für das Achtelfinale qualifiziert sind, ist allerdings eher unwahrscheinlich. Weitere Spiele also in einem bereits picke, packe vollen Kalender.

Florentino Pérez (77) ist ziemlich bedient
Real muss nämlich noch vor Weihnachten zum Fifa-Interkontinental-Pokal nach Katar reisen. Das Turnier ersetzt die jährliche Version der Klub-WM, die ab kommenden Sommer in ein alle vier Jahre stattfindendes Turnier mit 32 Teilnehmern umgewandelt wurde.
Was Ancelotti zugutekommt:[–> die gute Tabellenposition in der Liga. Real liegt zwar aktuell hinter dem Rivalen Barça auf Rang 2 – mit vier Punkten Rückstand. Dafür haben die Königlichen allerdings auch ein Spiel weniger.
Spanische Medien melden, dass im Wintertransferfenster der Kader aufgerüstet werden könnte. Die Mannschaft ist aktuell kaum in der Tiefe besetzt. Ein Zustand, den Ancelotti bereits mehrfach bemängelt haben soll.
Der Vertrag des italienischen Trainers läuft noch bis Sommer 2026. Allerdings will sich Pérez nach SPORT BILD-Informationen schon im kommenden Jahr von Ancelotti trennen. Als sein potenzieller Nachfolger wird immer wieder Leverkusen-Coach Xabi Alonso gehandelt.

