
Donnerstag (18 Uhr, live bei Dyn/Anzeige) geht es in Gruppe 7 der EM-Qualifikation in der Wiener Steffl-Arena gegen Österreich, Samstag (16.30 Uhr, ZDF.de) steigt das Rückspiel in Hannovers ZAG-Arena. Beim Abflug gab es eine Überraschung und einen Schock.
Mit krankem Knorr gegen die Handball-Ösis
Die Überraschung: Spielmacher Juri Knorr (24) von den Rhein-Neckar Löwen aus der Daikin Handball-Bundesliga hatte zuvor wegen eines hartnäckigen Infekts alle drei Trainingseinheiten in Hannover-Vinnhorst verpasst. Er stieg aber dennoch mit in den Flieger, in dem jedoch ein Platz frei blieb.
Der Schock: Über Nacht hatte es Kreisläufer Jannik Kohlbacher (29) erwischt – schwerer Infekt! „Diese Nachricht kam für uns überraschend“, sagt Nationalmannschafts-Manager Benjamin Chatton, der am Donnerstag in Wien seinen 44. Geburtstag feiert.
Chatton weiter: „Wir warten jetzt ab, wie der weitere Verlauf bei Jannik ist.“ Denkbar ist, dass Kohlbacher, der wie Knorr bei den Rhein-Neckar Löwen spielt, auch am Samstag im Rückspiel ausfällt.
Der DHB-Tross flog also mit nur 16 Spielern in die österreichische Hauptstadt, Kapitän Johannes Golla (27, SG Flensburg-Handewitt) ist nun der einzige gelernte Kreisläufer im Kader. Bundestrainer Alfred Gislason (65) kann somit kaum auf das taktische Mittel mit sieben gegen sechs Feldspieler setzen, für das man zwei Kreisläufer braucht.
Kuriosum am Rande: Der nachnominierte Miro Schluroff (24) kommt ausgerechnet in seinem Geburtsland zu seinem DHB-Debüt. Schluroff wurde 2000 in Bregenz geboren. Sein Vater ist der ehemalige Fußball-Profi Lars Unger (52, früher Werder Bremen und Fortuna Düsseldorf), der von 1999 bis 2003 für SW Bregenz spielte.

