
Ausgerechnet jetzt macht aber das rechte Knie von Rückraum-Linkshänder Ivan Martinovic große Sorgen. Vergangenen Samstag war für den Kroaten bei der 25:36-Klatsche in Gummersbach nach 25 Minuten schon Feierabend.
Handball-Klub verliert Vize-Weltmeister
„Da ist ein bisschen was am Knie, ich hatte Probleme mit der Patella“, sagte der neue Kapitän der kroatischen Nationalmannschaft zu SPORT BILD. „Ich mache Anfang der Woche eine MRT.“ MRT ist die Abkürzung für Magnetresonanztomographie, ein bildgebendes Verfahren, bei dem zum Beispiel Gelenke in Schichtaufnahmen dargestellt werden können.
Die ohnehin schon dezimierten Rhein-Neckar Löwen hofften vergebens auf Entwarnung bei ihrem Top-Torschützen. Martinovic gesellt sich nämlich zu den ebenfalls verletzten Stammkräften Sebastian Heymann, Jannik Kohlbacher und Patrick Groetzki.
Diagnose am Montagmittag: die Patellasehne ist schwerer in Mitleidenschaft gezogen, laut Löwen fällt „Martinovic die nächsten Wochen aus“. Nicht nur am Mittwoch (19 Uhr, live bei Dyn/Anzeige) müssen die Rhein-Neckar Löwen gegen Frisch Auf Göppingen auf den in Wien geborenen Top-Spieler verzichten.
Viel schlimmer: Die Mannschaft von National-Spielmacher Juri Knorr bangt sogar um den Einsatz von Martinovic im Final4 um den DHB-Pokal. Die Mannheimer treffen dort am 12. April im Halbfinale auf den THW Kiel. Ohne ihn schwinden die Chancen auf den Endspiel-Einzug beträchtlich.

