
Dieser Abschied wird Bitter-süß: Torwartlegende Johannes „Jogi“ Bitter (42) wird heute (15 Uhr, live bei WELT TV und Dyn) mit dem HSV Hamburg gegen die SG Flensburg-Handewitt sein letztes Bundesligaspiel bestreiten.
Um Bitter zum Karriereende einen ehrenhaften Abschied zu bescheren, haben sich die Hamburger etwas Besonderes einfallen lassen!
Unter dem Motto „Weiße Weihnacht“, sind alle Fans in der mit 11.500 Zuschauern ausverkauften Halle aufgerufen, in Weiß in der Barclays Arena zu erscheinen.
Er verliert die NervenHandballer trifft Gegner in den Magen
Der HSV wird zu Ehren von Bitter in einem weißen Sondertrikot spielen. Der aktuell älteste Spieler der Bundesliga sagt: „Das wird sehr emotional.“
Mit Bitter hört der letzte aktive Weltmeister von 2007 auf. Im Finale gegen Polen in der Kölnarena war der gebürtige Oldenburger in der 37. Minute kalt von der Bank für den verletzten Henning Fritz ins Tor gegangen.
Gegen die immer stärker werdenden Gegner hielt Bitter den 29:24-Sieg fest und machte Deutschland nach 1978 zum zweiten Mal zum Weltmeister.
In Hamburg wurde Bitter schon einmal verabschiedet: als Nationaltorwart vom Deutschen Handballbund (DHB). In der Hansestadt spielte er von 2007 bis 2016 und erneut von 2021 bis 2024.
Sein finaler Einsatz am Nachmittag wird der 657. in der Bundesliga sein. Nur sein 2022 zurückgetretener Torwartkollege Carsten Lichtlein (44) stand mit 712 Partien häufiger auf dem Feld.

Trotz seiner Aufgaben als neuer Sportchef der Hamburger hielt sich Bitter in den vergangenen Wochen bei der U21 fit.
Eine Einsatzgarantie gibt es für den Torwart-Dino gegen die kriselnden Flensburger selbst im Abschiedsspiel nicht. „Aber eine Bankgarantie gibt es auf jeden Fall“, sagt Bitter.
Kaum vorstellbar, dass der 2,05-Meter-Riese heute nicht auf der Platte steht – und sei es nur für eine Sekunde.
