
Ganz in Schwarz, mit dicker Prada-Jacke und Wollmütze kam Randal Kolo Muani am Mittwochabend auf dem Flughafen in Turin an. Das Interesse an dem neuen Offensiv-Star bei den Juventus-Fans? Einigermaßen gering. Nur wenige Autogrammjäger verirrten sich an den Airport.
Bei PSG stand er nicht einmal mehr im Kader
Der französische Nationalspieler wird sich die Begeisterung erst erarbeiten müssen. Ein knappes halbes Jahr hat er dafür Zeit. Am Donnerstag wurden alle Dokumente unterzeichnet. PSG leiht den Stürmer an den Serie-A-Klub aus, Juve übernimmt 100 Prozent des Gehalts. Etwas überraschend soll es keine Kaufoption geben. Das berichtet Transfer-Experte Fabrizio Romano.
Kolo Muani will in Turin neu anfangen, die zuletzt sehr enttäuschende Zeit in Paris vergessen machen. Unter Trainer Luis Enrique hatte der frühere Frankfurter zuletzt nicht einmal mehr im Kader gestanden. Bei Juventus wird er unter Trainer Thiago Motta spielen. Der Italiener soll ein Fan von Kolo Muani sein, dem französischen Nationalspieler Spielzeit versprochen haben.
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Rückkehr zur Eintracht?
Kolo Muani war 2023 von Eintracht Frankfurt nach Paris gewechselt. Ablösesumme: 95 Millionen Euro. Überzeugen konnte er allerdings nur selten. Seine Bilanz: In 54 Pflichtspielen erzielte er elf Tore, bereitete sieben weitere Treffer vor. Zu wenig für die hohen Ansprüche des französischen Serienmeisters.
Kolo Muani war zuletzt auch mit einer Rückkehr nach Frankfurt in Verbindung gebracht worden. Er galt dort als potenzieller Ersatz für Omar Marmoush, der kurz vor einem Wechsel zu Premier-League-Klub Manchester City steht.
Tatsächlich waren die Rückkehr-Gerüchte um Kolo Muani allerdings nie richtig heiß. Zwar schätzt die sportliche Führung der Eintracht die sportlichen Qualitäten des Angreifers, doch der große und entscheidende Haken: die finanziellen Rahmenbedingungen! Das fette Gehalt war für Eintracht nicht zu stemmen.
