
Der Weltmeister stottert auf dem Weg zur EM.
Durch die 72:73-Niederlage in Schweden am Freitag liegen die deutschen Basketballer auf dem letzten Platz der Quali-Gruppe für das Turnier in Finnland, Polen, Zypern und Lettland nächstes Jahr.
Dabei lieferte David Krämer (27/CB 1939 Canarias) mit 43 Punkten die zweitbeste Leistung eines deutschen Nationalspielers jemals ab. Nur – natürlich – Dirk Nowitzki (46) war besser. Sein Rekord liegt bei 47 Zählern.
Krämer bei „Magenta Sport“: „Schöner wäre es, wenn wir gewonnen hätten. Ich versuche, jedes Spiel mein Bestes zu machen. Uns hat am Ende die Energie gefehlt. Das war eine harte Niederlage.“
Nach Schweden-Pleite: Mumbrú-Trost von Weltmeister-Trainer Gordon Herbert
Sieht Neu-Bundestrainer Álex Mumbrú (45) ähnlich: „Ich wollte natürlich gewinnen. Wir haben ein Viertel lang gut gespielt, aber wir haben am Ende keine guten Entscheidungen getroffen.“
Nach der Pleite vor den Augen von Kronprinzessin Victoria (47) gibt es aber auch gute Nachrichten für Mumbrú.
Autsch!Basketballer kracht in Kommentatoren rein
★ Die Chance zur Revanche gibt es gleich am Montag – die Schweden kommen nach Heidelberg (19.30 Uhr, Magenta live).
★ Dabei kann Mumbrú auf einen weiteren Spieler zurückgreifen. Vorgestern musste der Spanier auf die NBA-Profis und die Akteure verzichten, die in der Euroleague an den Start gehen. Für Montag erwartet der Bundestrainer Malte Delow (23) von Alba Berlin beim Team. Bayern München, das zweite deutsche Team in der Euroleague, wird hingegen keinen Spieler nach Heidelberg schicken.
★ Die drei besten Mannschaften aus Quali-Gruppe kommen zum Turnier. Anzahl der Mannschaften in der Gruppe: vier. Neben Deutschland und Schweden spielen dort auch Bulgarien und Montenegro.
★ Auch Mumbrus Vorgänger Gordon Herbert (65) verlor sein erstes Spiel als Bundestrainer – 66:69 gegen Estland. Zwei Jahre später führte er Deutschland zum WM-Titel. Vom Kanadier (mittlerweile Bayern-Trainer) gab es nach der Schweden-Pleite Trost: „Diese Nationalmannschaftsfenster sind knifflig. Wir hatten damals mit einem völlig neuen Team nur zweieinhalb Trainingseinheiten, Alex hatte diesmal auch nur drei.“

