
Nachwuchstalent Friedrich Schmitt (2,07m) verlässt den SC DHfK am Saisonende und wechselt zu den Eulen Ludwigshafen in die 2. Liga. „Ich habe jetzt zwei Saisons in Leipzig hauptsächlich in der 3. Liga gespielt, durfte in der Bundesliga reinschnuppern, in der U21-Nationalmannschaft internationale Erfahrung sammeln. Jetzt möchte ich den nächsten Schritt in der 2. Liga gehen, Spielzeit sammeln, der Mannschaft helfen“, erklärt Schmitt, der im linken Rückraum spielt und zunächst einen Vertrag bis 2026 bekommt.
Handball: Leipzigs Riese wechselt nach Ludwigshafen
Trainer Johannes Wohlrab freut sich: „Durch seine Körperlichkeit bekommen wir einen Spieler, der auch mal einen Buzzer Beater entscheidend nutzen kann.“ Damit zielt er darauf, dass Schmitt in Leipzig oft bei einem letzten Freiwurf eingewechselt wird, um seine Körpergröße in einen Treffer zu verwandeln.
Leipzigs Sportdirektor Bastian Roscheck: „Der Wechsel von Friedrich zu den Eulen ist der nächste wichtige Schritt in seiner Entwicklung. Er ist ein super Typ, hat bei uns in diesem Jahr viel investiert und einige wichtige Meilensteine erreicht. Neben seinen ersten Erfahrungen in der Bundesliga war er Führungsspieler in der 3. Liga und ist aktuell mit einem Zweitspielrecht in der 2. Liga unterwegs. In der nächsten Saison kann er sich dann zu 100 Prozent auf seine Rolle bei einem etablierten Zweitligisten konzentrieren. So gerne wir Spieler aus unserer Handball-Akademie in unserem Profikader haben – dieser Schritt ist für Friedrich sehr wichtig.“
Nach Informationen von SPORTBILD wollte sich Leipzig allerdings zumindest ein Zweitspielrecht sichern. Das lehnte Schmitt, wohl auch aufgrund der Entfernung, ab.
„Mehr als 30 Nachwuchshandballer, die in der Handball-Akademie des SC DHfK Leipzig ausgebildet wurden, schafften bereits den Sprung in die erste oder zweite Handball-Bundesliga und konnten damit ihren Traum verwirklichen, ihr Hobby zum Beruf zu machen“, freut sich der Klub übrigens in seiner Mitteilung.
Bis auf Rechtsaußen Staffan Peter blieb zuletzt allerdings nicht wirklich was für Leipzig übrig…



