
Er legt nochmal nach!
Die Fehde zwischen José Mourinho und der türkischen Medienwelt geht in die nächste Runde – nachdem der Trainer von Fenerbahce Istanbul im letzten Monat bereits öffentlich gegen die Schiedsrichter der Süper Lig austeilte, folgte jetzt die nächste Brandrede.
Mourinho wetterte nach dem 3:1 gegen Gaziantep: „Die türkischen Medien bringen mich um, selbst wenn ich gewinne. Man sollte mir etwas Anerkennung zollen.“
Fenerbahce hat die letzten fünf Spiele alle gewonnen – beschwert sich Mourinho zurecht über die mangelnde Anerkennung?
Dann zog der Portugiese Parallelen zwischen ihm und einem Ex-Trainer-Kollegen aus der türkischen Liga: „Versucht nicht, mir das anzutun, was ihr van Bronckhorst angetan habt. Ich kenne keinen Trainer, der in ein paar Monaten Wunder vollbringen kann.“
Die Rede war vom Niederländer Giovanni van Bronckhorst (49), der bis vor kurzem Trainer des Stadtrivalen Besiktas Istanbul war. Er war erst seit Sommer Trainer von Besiktas und musste vor einigen Tagen auf Platz fünf stehend seinen Hut nehmen.
Mourinho weiter: „Für mich hat John einen sehr guten Job gemacht. Die Ergebnisse waren in letzter Zeit nicht die besten, aber es gibt diese falsche Kultur, die der Stabilität entgegenwirkt.“
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Der portugiesische Star-Trainer forderte von der türkischen Presse mehr Zeit für Trainer, um ihre Spielidee etablieren zu können: „Vereine und Spieler, die sich weiterentwickeln wollen, brauchen auch die Stabilität ihrer Trainer und deren Philosophie. Also lasst mich in Ruhe arbeiten, aber wenn ich nicht in Ruhe bin, ist das okay, ich mag es trotzdem.“
Fenerbahce steht in der türkischen Süper Lig aktuell auf dem zweiten Platz, vor „Fener“ steht nur Stadtrivale Galatasaray. Der amtierende Meister hat aktuell drei Punkte mehr – bahnt sich ein spannender Titelkampf in der Türkei an?

