
Donnerstag (18 Uhr, live bei Dyn/Anzeige) steigt in der Wiener Steffl-Arena das Hinspiel, Samstag (16.30 Uhr, ZDF.de) das Rückspiel in Hannovers ZAG-Arena. Drei wichtige Spieler werden fehlen, darunter der Spielgestalter.
Sorgen um Deutschlands Handball-Spielmacher
Juri Knorr (24) checkte in einem dicken Daunen-Anorak eingepackt am Montagmittag im Sheraton Pelikan-Hotel ein. Seitdem ist er kaum noch sichtbar. Er fehlte bei der Trainingseinheit am Dienstagvormittag und auch im Team-Hotel taucht er bei den gemeinsamen Mahlzeiten nicht auf.
Er bekommt das Essen nach Informationen von SPORT BILD auf sein Zimmer geliefert. „Er hütet fleißig das Zimmer“, bestätigt Nationalmannschafts-Manager Benjamin Chatton. Im Flieger nach Wien, der Mittwoch um 10.40 Uhr abhebt, wird der Mittelmann der Rhein-Neckar Löwen eventuell auch nicht sitzen.
„Juri Knorr ist krank“, sagt Gislason. „In Wien wird er höchstwahrscheinlich ausfallen und für das Spiel in Hannover ist er fraglich.“ Auch die Einheit am Dienstagnachmittag verpasste der Rechtshänder. Da müsste nun schon eine Blitzheilung vor der Abreise nach Wien her.
Dahinter steckt das große Problem: krank ist Knorr gefühlt schon seit der Weltmeisterschaft im Januar und Februar, bei der er bereits Spiele verpasste. Offensichtlich bekommt man seine immer wiederkehrende Infekt-Problematik nicht nachhaltig in den Griff.
Außer Knorr machen auch Renars Uscins (22) und Justus Fischer (22) von der TSV Hannover-Burgdorf Sorgen. Uscins hat Oberschenkel-Probleme, bei Fischer macht eine Rückenproblematik eine weiterführende Diagnostik notwendig.
Die beiden Partien gegen Österreich haben vorentscheidenden Charakter für den Sieg in Qualifikations-Gruppe 7. Gislason: „Wir werden zwei sehr gute Leistungen brauchen, um gegen Österreich punkten zu können.“

