
„Wir müssen um die Top-Trophäen kämpfen.“
So hieß es als Arsenal am 20. Dezember 2019 Ex-ManCity- Co-Trainer, Mikel Arteta als neuen Trainer vorgestellt hatte.
Seitdem sind fast 5 Jahre vergangen und Arsenal ist weiter auf der Suche nach einem großen Titel. Woran könnte es liegen?
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Von Beginn an war klar: Arsenal zu übernehmen wird keine leichte Aufgabe. Das wurde bei Vorgänger Unai Emery (jetzt Aston Villa) deutlich, er holte nur 1,81 Punkte pro Spiel.
Immerhin gelang es Arteta in seiner dritten Saison, Arsenal in die Top 5 zu steuern und in den zwei folgenden Saisons auf Platz 2, doch in entscheidenden Momenten des Titelkampfes blieb all das ohne Erfolg.
Für mich liegt es an der fehlenden Mentalität in der Mannschaft. Da spielen vor allem die letzten Transfers eine Rolle: Denn Arteta hat zwar mit Rice und Califiori zwei Talente geholt, aber keinen, der eine „Sieger Mentalität“ mitbringt.
Auffällig auch: Spieler, wie Sterling, Jesus und Zinchenko, die alle bei Manchester City erfolgreich waren, sorgen bei Arsenal nur selten für Furore.

Auch in der Coachingzone lässt sich die Frustration Artetas bemerkbar machen
Den Mangel an Erfahrung sollte man auch nicht ignorieren. Erst kürzlich als Arsenal gegen ManCity verloren und Trossard dabei Rot kassiert hatte, wechselte Arteta Kapitän Saka aus und stellte auf ein sehr defensiv ausgerichtetes System um. So eine defensive Ausrichtung erscheint mir gegen eine Mannschaft, wie City sinnlos.
Anstatt dem von Anfang an offensiv versprochenem Fußball gerecht zu werden, hält Arteta dem Druck nicht stand.
Auch am 14. April 2024 als Arsenal klar 2:0 gegen Aston Villa verlor, machte sich fehlende Erfahrung bemerkbar. Denn Arsenal vergab in den entscheidenden Momenten Chancen und verspielte so die Tabellenführung.
Die Frage nach Zeit verbleibt, aber wie viel Zeit sollte man ihm noch geben?
