
RB Leipzig verliert erneut in der Champions League!
Die Sachsen unterliegen Inter Mailand mit 0:1 und rutschen auf Platz 33 ab – hinter Teams wie Sturm Graz und Sparta Prag. Die Chancen auf die Playoffs sind nur noch theoretisch.
27. Minute: Henrichs verursacht ein unnötiges Foul an Barella. De Vrij verlängert die Hereingabe von Dimarco per Kopf, Lukeba trifft unglücklich ins eigene Tor – 0:1!
Schon vor dem Spiel war klar: RB muss ohne sieben (!) Ausfälle ein anderes Gesicht zeigen. Die Bilanz der letzten Wochen ist verheerend: vier Spiele ohne Sieg, nur noch Platz drei in der Liga, der Kontakt zu den Bayern ist abgerissen.
Trainer Marco Rose vor dem Spiel bei DAZN: „Die Stimmung ist fokussiert. Wir wollen den Turnaround schaffen. Wir müssen genügend investieren – das ist ganz wichtig.“
Doch Leipzig hat gegen Inter keine Chance. Von Beginn an werden sie hinten reingedrängt. Der einst berauschende RB-Fußball ist nicht zu sehen.
Gulacsi muss bei einer gefährlichen Flanke von Dimarco retten (8.). Orban klärt auf der Linie gegen Ex-Bayern-Star Pavard (31.). Bitter: Kurz vor der Pause muss Orban mit Oberschenkelproblemen runter. Für ihn kommt DFB-Juwel Yann-Aurel Bisseck (23).
Leipzig bleibt in der ersten Halbzeit ohne einen einzigen Schuss aufs Tor!
Rose stellt um, bringt André Silva für Sesko. Doch der Portugiese hängt in der Luft. Sein Ballverlust hätte fast zum 0:2 geführt, doch Dumfries zielt knapp vorbei (46.).
Nusa hat die einzige gute Chance für RB, scheitert aber an Ex-Bundesliga-Keeper Sommer (69.). Kurz darauf wird das Leipzig-Lazarett noch größer: Ouedraogo muss nur neun Minuten nach seiner Einwechslung verletzt runter (70.). Einziger Lichtblick: Youngster Viggo Gebel (17) feiert sein Debüt.
RB-Keeper Gulacsi nach dem Spiel bei DAZN: „Es war eine unglückliche Niederlage. Wenn man mit einem Eigentor verliert, ist das sehr, sehr bitter. In der Phase war Inter die bessere Mannschaft. In der zweiten Hälfte haben wir es viel, viel besser gemacht und Chancen auf den Ausgleich gehabt.“
In der Champions League Red Null, und jetzt Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr) vor der Brust. Ein ganz wichtiges Spiel für Marco Rose, für den der Druck nach der Inter-Pleite noch größer geworden ist.
Inter ist vorübergehend Spitzenreiter – und weiter ohne Gegentor in der Champions League. DFB-Juwel Bisseck nach dem Sieg bei DAZN: „Wir hatten einen guten Matchplan und uns auf unsere Stärken verlassen und gut verteidigt. Es sieht nicht immer gut aus. Aber das Ergebnis zählt.“


