
Wechsel-Coup von RB Leipzig!
Während die Giftpfeile zwischen RB-Aufsichtsrats-Boss Oliver Mintzlaff (49) und seinem Ex-Manager Max Eberl (51) fliegen, holen die Sachsen einen ihrer wichtigsten Mitarbeiter von Eberls FC Bayern! Ex-Profi Daniel Baier (40/1860, Wolfsburg, Augsburg) wird ab 15. Februar einer der wichtigste Helfer von Manager Marcel Schäfer (40) und bekommt die neu geschaffene Position als Sportkoordinator.
In der Funktion führt Baier die Bereiche Scouting, Daten-Analyse und Career-Center, das ausgeliehene Talente und den Bereich vom Übergang aus der Jugend zu den Profis betreut.
Schäfer und Baier kennen sich gut. Sie spielten zusammen in der Jugend von 1860 München, wurden gemeinsam Profi und liefen 2007 für den VfL Wolfsburg auf. 2016 gründeten sie gemeinsam mit Christian Gentner (39) und Christian Träsch (37) ein Startup, das eine App für Fußballmannschaften entwickelte. 2022/23 heuerte Baier als Scout beim VfL Wolfsburg unter Boss Schäfer an. Dann warben ihn die Bayern ab. Dort arbeitete Baier zuletzt als Scout.
Daniel Baier bei seinem Abschied aus Augsburg. 2020 beendete er seine aktive Karriere
Baier ergänzt in Leipzig nun die sportliche Führung, die neu strukturiert wird. Sebastian Schuppan (38, bisher Referent Sport) steigt zum Sportlichen Leiter auf, der die Profis sowie die Betreuer im athletischen und medizinischen Bereich betreut.
Auf derselben Ebene sind in der neuen RB-Struktur auch Trainer Marco Rose (48), Nachwuchs-Boss Manuel Baum (45) und Frauenfußball-Chefin Viola Odebrecht (41).
Klar ist damit: Die bisherige Position des Sportdirektors unter Boss Schäfer gibt es nicht mehr. Die hatte bis Dezember Rouven Schröder (49) inne, der nun in Salzburg als Manager arbeitet. Schröders Stelle war nur auf Wunsch von Ex-Manager Eberl geschaffen worden. Einer der Streitpunkte mit Mintzlaff, die letztlich zur Trennung geführt hatten.
In der schweren Krise: Ex-Spieler nennt BVB „schwarzes Loch“
Zuletzt hatte Mintzlaff bei der Vorstellung des neuen Red-Bull-Fußball-Bosses Jürgen Klopp (57) gesagt, dass das Gute sei, das Eberl in Leipzig hinterlassen habe, ein Padeltennis-Platz sei. Eberl konterte nun: „Ich weiß nicht, ob es den Spielern Openda, Baumgartner, Lukeba oder Xavi Simons gerecht wird, dass der Padel-Tennis-Court das einzig Gute war. Oder die Verlängerung von Dani Olmo, der Leipzig dann nachher viel Geld eingebracht hat.“ An den Verpflichtungen und Verlängerungen hatte Mintzlaff allerdings stark mitgewirkt.
Sowohl Red Bull als auch Schäfer sind aber Fans von flachen Hierarchien mit Abteilungsleitern direkt unter dem Geschäftsführer. Die bekommt RB nun.


