
Nach den Rücktritten von Lizenzspieler-Leiter Andreas Neuendorf (50) und Geschäftsführer Thomas Herrich (61) verlieren die Berliner nach Info von SPORT BILD nun auch Kader-Planer Timon Pauls (32). Der gebürtige Münchner geht zum Karlsruher SC. Dort wird er neuer Sportdirektor.
Pauls hatte zuvor im Nachwuchs des FC Bayern und Scouting des FC Augsburg gearbeitet und war erst 2023 zu Hertha gekommen. Nun endet das Kapitel. Dem Vernehmen nach wollten die Berliner mit ihm weitermachen, Pauls sogar zum Technischen Direktor ernennen. Doch der entschied sich für einen Wechsel zum KSC, mit dem Hertha eine enge Fanfreundschaft pflegt.
Beim Zweitligisten aus der Hauptstadt sind damit weitere Zukunftsentscheidungen offen. Gesucht wird ein neuer Boss. Für den Posten soll der frühere Bielefelder Sami Arabi (46) gute Karten haben. Ex-HSVer Jonas Boldt (43) hatte abgesagt. Die Lizenz muss durch eine Fristverlängerung oder Auszahlung einer 40 Millionen Euro teuren Anleihe gesichert werden.
Und: Hertha denkt über einen Rückkauf seiner Anteile an der Profi-Abteilung nach. Knapp 80 Prozent der KGaA vagabundieren aktuell bei Auffangfirmen des in Abwicklung befindlichen US-Konsortiums 777 Partners. Wie SPORT BILD am Mittwoch berichtet, prüfen die Berliner mit potenziellen Geldgebern, ob und wie die Anteile zurück in den Verein gebracht werden können.
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Offene Fragen, die schnell geklärt werden müssen. Denn der Kader droht zu zerbrechen. Talent Ibrahim Maza (19) wechselt nach Leverkusen. Und auch Leistungsträger Fabian Reese (27) liebäugelt mit einem Wechsel in die Bundesliga oder ins Ausland. Hertha möchte gern mit dem Stürmer verlängern.
Daran wird Kader-Planer Pauls nun nicht mehr mitarbeiten…
