
Wird Deutschlands Super-Doppel bald tatsächlich Realität?
Tennis-Star Alexander Zverev (27) möchte 2025 endlich seinen ersten Grand-Slam-Titel einfahren. Zweimal erreichte er bereits das Finale, zweimal scheiterte er knapp.
Um seinen Traum vom Major-Sieg endlich zu erfüllen, könnte er sich sehr bald prominente Unterstützung holen – und zwar von Tennis-Legende Boris Becker (57)!
Im Interview mit dem „Tennis Magazin“ hat sich der Hamburger über eine mögliche Zusammenarbeit mit dem sechsfachen Grand-Slam-Sieger geäußert: „Ich liebe Boris und ich glaube auch, dass er fachlich ein unfassbares Wissen hat“, so der Olympia-Sieger von 2021.
Eine Sache könnte dem Trainer-Engagement allerdings im Weg stehen: „Ich weiß aber nicht, wie es mit dem Reisen bei ihm ist. Das ist das Einzige, was ein Fragezeichen bei ihm ist. Sobald er das gelöst und geklärt hat, kann man darüber reden.“
Immer wieder wurde Becker in den vergangenen Jahren als Coach für den Hamburger gehandelt – doch zu einer Zusammenarbeit kam es nie. Aber: „Wir haben immer Kontakt mit ihm und reden oft miteinander“, so Zverev.
2019 trainierten Becker und Zverev gemeinsam beim Davis Cup – Becker damals als Herrenchef des Deutschen Tennis Bundes (DTB)
Der ehemalige Weltranglisten-Erste kann auf einige Erfolge als Tennis-Coach zurückblicken: Von 2013 bis 2016 war er Trainer des damaligen Weltranglistenzweiten Novak Djokovic (37), mit dem er innerhalb von drei Jahren sechs Grand-Slam-Titel feierte.
Zuletzt coachte Becker den dänischen Youngster Holger Rune (21), beendete die Zusammenarbeit jedoch nach nur vier Monaten aufgrund von Zeitmangel.

Nur wenige Monate nach Beckers Start als Trainer schaffte es der Serbe Novak Djokovic (37, l.) zurück an die Spitze der Weltrangliste
Alexander Zverev hingegen machte in seiner Vergangenheit nicht die besten Erfahrungen mit externen Trainern. Sowohl mit Ivan Lendl als auch mit Juan Carlos Ferrero, heute Coach von Spanien-Star Carlos Alcaraz, scheiterte die Zusammenarbeit jeweils nach wenigen Monaten.
Der Hamburger kehrte letztlich immer wieder ins Coaching seines Vaters zurück. Ein ehemaliger Trainer ist ihm allerdings besonders im Gedächtnis geblieben: „Wirklich geholfen hat mir David Ferrer“, so Zverev. Der spanische Ex-Profi trainierte ihn zwischen Juli und Dezember 2020. „Mit allen anderen war die Zusammenarbeit kein richtiger Erfolg.“

Im Juni musste sich Zverev im Finale der French Open dem Spanier Carlos Alcaraz (21, r.) geschlagen geben
Zverevs nächste große Chance auf einen Grand-Slam-Titel startet bereits am 12. Januar bei den Australian Open in Melbourne. Dort erreichte er bereits 2020 und 2024 das Halbfinale.
Zumindest bis dahin bleibt Vater Alexander Senior sein Hauptcoach. „Jetzt für Australien wird es bleiben, wie es ist und dann werde ich schauen“, so der zweifache Weltmeister.
