
Bayern-Kapitän Joshua Kimmich (30) fand nach dem 2:2 bei Inter und damit dem Aus des Rekordmeisters im Viertelfinale der Champions League deutliche Worte.
Der DFB-Kapitän sagte: „Wenn wir uns die letzten sieben oder acht Spiele anschauen, dann haben wir nur zwei oder drei davon gewonnen. Das ist deutlich zu wenig.“
Die klaren Worten waren auch Thema in der Sendung „BILD SPORT“ auf WELT TV.
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Für Felix Magath ist klar: „Das Problem ist insgesamt die Struktur der Mannschaft. Und der Trainer hat jetzt noch keine Aufstellung gefunden, wo es jetzt mal über Wochen den Eindruck macht, die Mannschaft hat alles unter Kontrolle.“
Experte Alfred Draxler stört sich an der Kimmich-Abrechnung, weil er gegen Inter „ausgesprochen blass“ war.
Daher sagt er deutlich: „Er muss auch mal ein bisschen Selbstkritik üben. Er spielt nicht nur als Kapitän dort, sondern ist auch auf einer sehr exponierten Position. Als Sechser bestimmt er das Spiel. Das gelingt ihm oft nicht. Die Abwehr fängt vorne an. Auf der Sechs wird es geregelt – und da passt es oft nicht.“
Magath stellt fest: „Es entlädt sich dann in so einem Moment der Frust. Ich glaube schon, dass Joshua Kimmich auch selbstkritisch ist und auch seine Leistungen schon richtig einschätzt. Und von daher war das für ihn ja jetzt eine Befreiung, dieses Tor zu machen.“
Der ehemalige Bayern-Trainer nimmt zudem den zuletzt kritisierten Abwehrspieler Minjae Kim in Schutz.
Für Magath ist klar: „Die Leidtragenden sind die Abwehrspieler wie Kim. Der Kim war vor zwei Jahren noch der beste Abwehrspieler in Italien. Und die spielen ja auch nicht so einen schlechten Fußball. Von daher glaube ich, dass er die Fähigkeiten schon hat. Aber es passt nicht zusammen in der Mannschaft.“

