
Der Liga-Kracher gegen die Füchse Berlin (Freitag, 19 Uhr/Dyn/Anzeige) rückt näher – doch beim SC Magdeburg gibt es noch einige Fragezeichen! Nach der Länderspielpause ist die Personalsituation weiterhin angespannt.
SCM-Coach Bennet Wiegert (43) gibt zu: „Das kann ich noch gar nicht gänzlich sagen, weil ich die Jungs am Dienstagnachmittag zum ersten Mal im Training sehe.“
Berichte aus den Nationalteams lassen ihn aufhorchen: „Ein, zwei Fragezeichen von den Nationalspielern sind vorhanden. Die werden wir am Dienstagabend checken. Ich hoffe, dass ich mich nicht täusche und dass da jetzt erst mal nichts gegen eine grundsätzliche Spielfähigkeit für Freitag spricht. Aber wie erwartet sind ein, zwei kleine Probleme von den Qualifikationsspielen mit nach Magdeburg gekommen.“
Gute Nachrichten gibt es bei Philipp Weber (32). Der Rückraumspieler hatte nach dem Szeged-Spiel Probleme mit der linken Schulter. Doch Wiegert gibt Entwarnung: „Das haben wir gut im Griff. Da sehe ich auch einen Spieleinsatz für Freitag nicht gefährdet.“
A-Jugend-Spieler mit Mega-Trick: Hinter-dem-Rücken-Treffer wird Tor des Monats
Anders sieht es bei den beiden Rückraum-Superstars Omar Ingi Magnusson (28) und Gisli Kristjansson (25) aus. Wiegert: „Bei Omar und Gisli bleibt es dabei, dass wir von Tag zu Tag gucken müssen. Wir konnten mit ihnen ein bisschen was machen, um sie näher heranzuführen, aber Halleneinheiten waren da noch nicht möglich.“
Ganz sicher nicht dabei gegen die Meisterschaftskonkurrenten aus Berlin: Kapitän Christian O’Sullivan (33, linkes Knie). „Da brauchen wir definitiv länger. Das wird am Freitag definitiv nicht reichen. Der ist jetzt erst ins Lauftraining gestartet, da ist an Halleneinheiten noch gar nicht zu denken“, so Wiegert.
Fazit: Magdeburg muss weiter zittern. Ob Magnusson und Kristjansson am Freitag auflaufen können, entscheidet sich wohl erst kurzfristig. Sicher ist nur: Die Füchse kommen in Topform – und der SCM muss sich auf einen harten Kampf einstellen.


