
Am Mittwoch feierte er in der Champions League einen großen Sieg – und trotzdem könnte er bald als Verlierer dastehen.
Das 3:0 gegen den FC Bayern könnte das letzte Spiel von Brian Priske als Feyenoord-Trainer gewesen sein.
Mehrere holländische und dänische Medien berichteten bereits vor der Partie, dass das Aus des dänischen Coaches bereits vor dem Anpfiff der Bayern-Partie festgestanden haben soll.
Priske nach dem 3:0 „Im Moment bin ich der Trainer von Feyenoord und ich habe nichts anderes vom Verein gehört. Lasst uns stolz sein. Lasst uns heute Abend nicht über meine Position sprechen. Ich hoffe, jeder hat gesehen, dass ich alles für diese Gruppe getan habe, um sie so gut wie möglich vorzubereiten.“
Und: „Ihr kennt den Tratsch besser als ich, es verletzt mich nicht wirklich.“
Feyenoord-Verteidiger Gernot Trauner (32): „Natürlich gibt es noch eine Verbindung zwischen den Spielern und dem Trainer, aber das liegt nicht in unserer Hand. Wir müssen akzeptieren, was passieren wird.“
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Priske, der 2021 ein Versprechen einlöste und nach der geschafften Quali für die Gruppenphase der Europa League mal halbnackt eine Pressekonferenz gab, ist seit Sommer 2024 Trainer in Rotterdam, von seinen bisherigen 29 Spielen gewann er 17. In der Champions League dagegen auf Platz 11. Das würde zwar wie für Dortmund, Bayern, Real, Juve, PSG oder Stuttgart zwar die Playoffs bedeuten. Leverkusen hat auf Platz 8 und damit direkt qualifizierter Klub fürs Achtelfinale mit 13 Zählern aber genauso viel wie Feyenoord.
In der Liga dagegen läuft’s nicht: Platz 4 und zehn Punkte Rückstand auf PSV Eindhoven. Priske: „Wenn ein Klub wie Feyenoord nicht genug Punkte sammelt, werden immer Fragen über den Trainer aufkommen. Dessen bin ich mir bewusst.“
Übrigens: Priskes Nachfolger soll schon feststehen: Marino Pusic (53/aktuell Donezk).

