
Jetzt packt er aus!
Superstar Neymar verrät, wie es wirklich bei PSG zuging – und wie sein Verhältnis zu Kylian Mbappé ist.
Der Brasilianer war bei seinem Landsmann und Legende Romario (58) zum Interview geladen. Angesprochen auf seine Zeit bei Paris Saint-Germain, verriet Neymar, dass dort eine Art Ego-Krieg herrschte. „Wenn keiner läuft und keiner hilft, kann man nichts gewinnen“, sagte er.
Neymar: „Mbappé war eifersüchtig auf Messi“
PSG investierte vor einigen Jahren Unsummen in den Kader, holte mit Neymar den teuersten Spieler der Welt (222 Millionen Euro). Zuvor war bereits Mbappé gekommen. 2021 gelang dann der Transfer-Coup: Lionel Messi kam vom FC Barcelona.
Gebracht hat das aber nicht viel. Der Traum vom Titel in der Champions League wurde auch mit dem Superstar-Trio nie war.
Neymar: „Es ist gut, Egos zu haben, aber man muss wissen, dass man nicht alleine spielt. Es muss immer ein anderer neben dir stehen. Fast überall gab es große Egos, das kann nicht funktionieren.“
Vor allem sein Verhältnis zu Mbappé soll nie das beste gewesen sein. Das betätigte Neymar jetzt auch offiziell: „Ich war nicht gelangweilt von Mbappé. Ich habe meine Probleme mit ihm, wir hatten einen kleinen Streit, aber er war wichtig für uns, als er kam. Ich habe ihn immer ‘Golden Boy’ genannt. Ich habe immer mit ihm gespielt, ich habe gesagt, dass er einer der Besten sein wird. Ich habe ihm immer geholfen, ich habe mit ihm geredet, er kam zu mir nach Hause, wir haben zusammen zu Abend gegessen.“
Doch als Messi zu PSG kam, veränderte sich Mbappé!
Neymar weiter: „Wir hatten einige gute Jahre der Partnerschaft, aber nachdem Messi kam, war er ein wenig eifersüchtig. Und dann gab es ein paar Kämpfe, eine Veränderung im Verhalten.“
Mit Messi hingegen harmonierte Neymar immer. Die beiden Südamerikaner verstanden sich auf und neben dem Rasen bestens. Diese Freundschaft reifte bereits beim FC Barcelona. Dort begann der Brasilianer seiner Karriere in Europa. Doch der Anfang war schwer. Aber Messi half ihm.
Neymar über Kumpel Messi: „Ich kam mit 21 oder 22 Jahren nach Barcelona, ich hatte gerade den Confederations Cup gegen Spanien gewonnen. Ich habe mich nicht sicher genug gefühlt, um dort zu spielen. Sechs Monate lang konnte ich nicht dribbeln und habe alles falsch gemacht. Es gab einen Tag, an dem ich total verzweifelt war, ich ging in der Halbzeit des Spiels gegen Athletic sehr wütend nach Hause, ich begann zu weinen. Dann klopfte Messi an die Tür und fragte mich, warum ich weine. Ich antwortete, dass es nichts sei, er sagte, er sei da, um mir zu helfen und dass ich den Fußball spielen solle, den ich bei Santos gespielt habe, ohne Druck. Er sagte, ich könne auf ihn zählen. Danach kam ich mit mehr Selbstvertrauen an, war aufgeregter und die Dinge begannen zu funktionieren.“
Jetzt träumt der Offensivstar wieder von einer Vereinigung mit seinem Freund Messi. Der kickt mittlerweile in den USA bei Miami, Neymar in Saudi-Arabien bei Al-Hilal. Über einen Abgang wird schon länger spekuliert.

