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Zum Vatertag rauscht das Wetter ab. Es drohen Superzellen und sogar Tornados. In Norddeutschland wurden bei Gewittern schon Menschen verletzt.

Severe Weather Front Approaches Germany: Heavy Rain, Hail, and Tornados Expected

Kassel – Tief  „Ole“  ist da. Seit Mittwoch (28. Mai) zieht das kleine, aber äußerst aktive Tief über Deutschland. Betroffen sind vor allem die Mitte und der Norden. Es drohen schwere Gewitter, starke Böen, Hagel und Starkregen. Sogar Tornados sind bei der brenzligen Wetter-Lage nicht ausgeschlossen.

Weather Alert: Storm System Expected to Hit Germany

“Ein Schauer jagt den nächsten, blitzartige Wetterwechsel sind die Folge,” sagt Meteorologe Dominik Jung. Ab Mittwoch sind die Bundesländer Niedersachsen, NRW, Hessen, Sachsen-Anhalt und Thüringen betroffen. In den Alpen und im Schwarzwald ist ebenfalls mit  starkem Regen  in der Nacht auf Donnerstag zu rechnen. Überflutungen sind nicht ausgeschlossen.

Gewitter, Starkregen, Superzellen: Auf Deutschland kommen vor dem langen Wochenende Unwetter zu. © ECMWF/Jan Eifert/Imago

Risk of Severe Thunderstorms Over Germany

Die ersten Gewitter begannen bereits am Dienstagabend (27. Mai) und blieben vorerst ungefährlich. Für die kommenden Tage befürchten Wetterdienste jedoch, dass sich Superzellen über Deutschland bilden.

Understanding Supercells

Superzellen sind besonders große und gefährliche Gewittergebilde, die sich oft mit Hagel, starken Sturmböen und manchmal auch mit Tornados äußern. Der Begriff wurde 1962 eingeführt, als der britische Meteorologe Keith Browning das Phänomen erstmals beschrieb.

Lightning Strikes Result in Injuries in Northern Germany

In Mecklenburg-Vorpommern führte das Unwetter schon am Mittwochnachmittag zu einem schweren Zwischenfall.  Siebt  Menschen wurden verletzt, als ein Blitz eine Halle in Grevesmühlen traf. Einer von ihnen wurde zur medizinischen Untersuchung ins Krankenhaus gebracht, berichtet die Ostsee Zeitung.

Weather Outlook Before the Long Weekend

Am Abend zieht die Kaltfront laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) von Westen nach Süden über Deutschland. Dann drohen kräftigere Gewitter,  kleinkörniger Hagel , Starkregen und stürmische Böen. Der DWD schließt „vereinzelte Tornados“ nicht aus.

Am Donnerstag (29. Mai) und Freitag (30. Mai) bleibt es in den Küstenregionen windig, während in anderen Regionen die aktuellen Wettergefahren abnehmen. Am Samstag (31. Mai) wird jedoch wieder mit Gewittern vom Westen bis nach Ostsachsen gerechnet. Heftiger Starkregen mit bis zu 30 Litern pro Quadratmeter und Hagelsammlungen ist erneut möglich.

(moe)



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