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Heftige Unwetter ziehen über Deutschland. Aktuell ist vor allem der Süden von schweren Gewittern betroffen. Der DWD warnt und die Lage könnte andauern.

Update, 19.11 Uhr: In einer aktuellen Warnung spricht der DWD jetzt von schweren Gewittern und Unwetter im südlichen Schwarzwald. Die Unwetterwarnung im Süden von Deutschland hält an. Aber auch im Norden, Nordosten, Ostsachsen und der Mitte des Landes sowie der Oberpfalz warnt der DWD vor starken Gewittern. An der Nordseeküste sowie den nordfriesischen Inseln kommt es außerdem zu  Windböen .

Update, 18.05 Uhr: Über Nacht werden die  Gewitter  im Osten und Nordosten rasch ostwärts abziehen, prognostiziert der DWD. Die Region hat dann das Gröbste überstanden. Anders im Süden: Hier sollen weitere Gewitter geben, die teils in mehrstündigen gewittrigen  Starkregen  übergehen. „Nur sehr zögernd abschwächend“, schreibt der DWD. Am Montag tagsüber folgen dann weitere Gewitter im Süden und Osten, dabei Starkregen mit um die 20 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit.

Update, 17.10 Uhr: Das nächste Unwetter-Update des DWD bringt wieder eine neue Warnung. Jetzt bilden sich auch regional starke Gewitter an der Ostseeküste und im Nordosten. Die teils schweren Gewitter in Baden-Württemberg ziehen über die Nordhälfte Bayerns bis nach Sachsen. In Thüringen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt kommt es ebenfalls zu  Gewittern .

Neue Unwetterwarnung des DWD: Schwere Gewitter in Baden-Württemberg und Mitte von Deutschland

Update, 15.10 Uhr: Der  Deutsche Wetterdienst  hat auf seiner Website derweil seine Unwetter-Warnung erneuert. Demzufolge kommt es lokal zu schweren Gewittern in der  Mitte Deutschlands  und in Baden-Württemberg. Die Rede ist von regional starken Gewittern im Norden, in der Mitte und in Baden-Württemberg – sowie  Sturmböen  auf dem Brocken.

Update, 12.41 Uhr: Gewitter und Starkregen haben heute in Nordrhein-Westfalen nachgelassen. Schauer gab es aber noch vielerorts. Die neue Woche startet ebenfalls nass und unbeständig, wie eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes in Essen sagte. Sie bezeichnete die Wetterlage als  markant .

Im Nordwesten des Landes NRW sei demnach am Montag punktuell mit kurzen und heftigen  Regenfällen  zu rechnen. Auch der Dienstag werde sich wechselhaft zeigen. Die Temperaturen bewegten sich zwischen 22 und 26 Grad. Prognosen für das Wetter in der zweiten Wochenhälfte sind noch ungewiss.

DWD warnt für heute vor starken Gewittern mit erhöhter Unwettergefahr

Update, 10.12 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Gewittern mit erhöhter Unwettergefahr, die ab heute Mittag von Westen bis in die Mitte und am Sonntag im Osten und Süden auftreten sollen.

Heute drohen außer im äußersten Westen und Nordwesten Schauer und teils kräftige Gewitter mit lokalen unwetterartigen Entwicklungen, die  Starkregen  um 30 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, größeren  Hagel  um oder über 2 cm Durchmesser sowie Sturmböen zwischen 80 und 100 km/h (Beaufortskala 9 bis 10) bringen können. In der Nacht zum Montag ziehen sich die Gewitter in den Süden zurück und können dort in mehrstündigen Starkregen übergehen, wobei anfangs weiterhin Unwetter nicht ausgeschlossen sind.

Erstmeldung: Wiesbaden –  Sintflutartige  Regenfälle, heftige Gewitter und Hagel haben am Wochenende in NRW und weiteren Teilen Deutschlands für Chaos gesorgt.  Straßen  wurden überflutet, Keller liefen voll Wasser und vielerorts mussten  Feuerwehren  im Dauereinsatz ausrücken. Die Unwetter trafen zahlreiche Städte und Gemeinden mit voller Wucht und sorgten für erhebliche Schäden.

Unwetter heute in Deutschland: Hagel und Starkregen setzen NRW unter Wasser

Das Wochenend-Wetter kippt. In Nordrhein-Westfalen waren besonders das Ruhrgebiet, das Münsterland und das Rheinland betroffen. In Essen, Dortmund, Bochum und weiteren Städten meldeten die Einsatzkräfte Hunderte vollgelaufene Keller und überflutete Straßen. Nach Angaben der Feuerwehr Essen gab es über 100 Einsätze innerhalb kurzer Zeit. Auch im Kreis Mettmann und im Raum Köln fiel zeitweise der  Strom  aus. Der  Deutsche Wetterdienst  warnte vor  Starkregen , Hagel und stürmischen Böen. In einigen Regionen fielen innerhalb weniger Stunden mehr als 40 Liter Regen pro Quadratmeter. Meteorologe Dominik Jung schrieb sogar von Superzellen-Alarm.

Gewitter und Unwetter heute auch in anderen Teilen Deutschlands

Nicht nur NRW wurde von den Unwettern getroffen: Auch in Niedersachsen, Hessen und Baden-Württemberg kam es zu zahlreichen wetterbedingten Einsätzen. Feuerwehren mussten umgestürzte Bäume beseitigen und Keller auspumpen. In Teilen Süddeutschlands sorgten Hagelschauer für Schaden an Fahrzeugen und Dächern. Der Deutsche Wetterdienst teilte mit, dass auch in den kommenden Tagen mit weiteren Gewittern und Unwettern gerechnet werden müsse.

Hagel und Starkregen setzen NRW unter Wasser. © dpa(2) / NWM-TV/Thomas Banneyer

In  Baden-Württemberg  musste die Feuerwehr mehrmals ausrücken, es blieb aber laut Polizei bei kleineren Vorfällen. In Artern in Thüringen schlug ein Blitz in ein Einfamilienhaus ein und verursachte einen  Dachstuhlbrand . Die Bewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, verletzt wurde niemand. Die Polizei schätzte den Schaden auf rund 150.000 Euro. In Rheinland-Pfalz waren am Samstag mehrere Regionalzugstrecken wegen des Unwetters gesperrt, die Einschränkungen wurden laut einer Sprecherin am Sonntagmorgen wieder aufgehoben. Das Unwetter über Hessen setzt mehreren Festen zu.

Wetterlage bleibt angespannt: weitere Unwetter möglich – Gewitter verzögern Ironman in Hamburg

Die Gefahr weiterer Unwetter ist laut Meteorologen noch nicht gebannt. Der Deutsche Wetterdienst rät dazu, lokale Warnungen zu beachten und Keller sowie tiefer gelegene Räume möglichst zu sichern. Besonders in den Abendstunden könne es erneut zu heftigen  Gewittern , Hagel und Starkregen kommen. Die Einsatzkräfte in NRW und ganz Deutschland bleiben weiterhin in  Alarmbereitschaft .

Am Sonntagmorgen hat ein schweres Gewitter den Start der  Ironman-Europameisterschaft  in Hamburg verzögert. Das Rennen der Profi-Frauen, das eigentlich um 6.15 Uhr beginnen sollte, wurde von den Veranstaltern auf 7 Uhr verschoben. Auch die rund 3000 Hobby-Triathletinnen und -Triathleten mussten später als geplant ins Rennen starten.



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