Barcelona im Champions-League-Schock!

Das Rückspiel in Mailand endete mit einem packenden 4:3 für Inter, nachdem Francesco Acerbi in letzter Minute ausglich und Davide Frattesi in der Verlängerung den Siegtreffer erzielte. Barcelona warf alles nach vorn, doch am Ende reichte es nicht.

Nach einem dramatischen 7:6-Aus gegen Mailand in der Champions League kochten die Emotionen bei den Katalanen hoch.

Der polnische Schiedsrichter Szymon Marciniak steht dabei im Kreuzfeuer der Kritik. Barcelona-Coach Hansi Flick beklagte, dass alle 50:50-Entscheidungen zugunsten von Inter ausfielen. Besonders umstritten: Ein nicht gegebener Elfmeter für Gerard Martin und ein VAR- Überprüfungbei einem Foul von Pau Cubarsi an Lautaro Martinez, das zu einem Elfmeter führte.

Auch Mittelfeld-Star Pedri meldete sich zu Wort und forderte, dass die Uefa den Referee unter die Lupe nehmen solle. Die katalanischen Medien schäumen vor Wut über die Entscheidungen.

Trainer Hansi Flick (60) muss den weinenden Raphinha (28) nach der Inter-Niederlage trösten

Foto: AP

Eine weitere Wortmeldung kommt aus einer überraschenden Ecke. Real-Madrid-Legende Guti (48) spottet in der TV-Show „El Chiringuito“ über das Aus des Erzrivalen. „Es gab eine globale Verschwörung gegen Barça“, bemerkte der dreimalige Champions-League-Sieger süffisant.

Aber: „Die Realität ist, dass sie sieben Gegentore kassiert haben. Jedes Jahr dasselbe mit denen. Ertragt es einfach!“ Guti weiter: „Selbst mit sechs Toren im Halbfinale hätte es nicht für das Finale gereicht. Barça hat das ganze Jahr mit dem Feuer gespielt. Am Ende war es ein Münzwurf. Gegen Inter landeten das Geldstück für sie auf der falschen Seite.“

Tränen vor den Fans: Gerard Martin (23/v. l.), Pau Cubarsi (18) and Inigo Martinez (33) bedanken sich bei den Barcelona-Anhängern

Tränen vor den Fans: Gerard Martin (23/v. l.), Pau Cubarsi (18) and Inigo Martinez (33) bedanken sich bei den Barcelona-Anhängern

Foto: Getty Images

Seiner Meinung nach dürfe ein Team, das ein Finale erreichen wolle, nicht so viele Gegentore kassieren. „Es ist toll, anzugreifen und viele Tore zu schießen, aber man muss auch eine starke Abwehr haben.“

Barcelona muss nun seine Wunden lecken und vollen Fokus auf LaLiga legen. Am Wochenende geht es im Clasico gegen Real …



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