Showdown in Hamburg. Am Wochenende des 11. und 12. Januar treffen sich die Klub-Vertreter der Daikin Handball-Bundesliga und der 2. Liga in einem Hotel der Hansestadt mit den Bossen der HBL.

Grund der außerordentlichen Sitzung ist der Lizenz-Krimi rund um den HSV Hamburg im Frühling und Frühsommer. Über die Anberaumung des Treffens hatte SPORTBILD.de bereits berichtet, jetzt wurden weitere Informationen bekannt.

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Handball-Lizenzordnung: Alles neu wegen HSV

Rückblick: Der HSV Hamburg bekam erst nach einem Schiedsgerichts-Termin und der Auferlegung einer weiteren Bedingung (Zahlung einer Sicherheitsleistung) die Spielberechtigung für die Saison 2024/25 erteilt.

Der Bergische HC beschritt wegen der Causa Hamburg den Klageweg, stieg nach sportlich desaströser Saison dennoch ab. Jetzt äußerte sich BHC-Geschäftsführer Jörg Föste im gemeinsamen Podcast des Solinger Tageblatts und Radio RSG.

„Wir hatten mit unserer Vorgehensweise komplett recht“, verteidigt Föste sich und den BHC. „Im Nachhinein hat sich alles bewahrheitet, was wir gemutmaßt hatten, was wir teilweise auch wussten, weil es öffentlich auch zugänglich war.“ Damit könnte der Manager die im Unternehmensregister einlesbaren Jahresabschlüsse des HSV Hamburg meinen.

Im Podcast spricht Föste über den Vorgang rund um die Hamburger, „der übrigens jetzt auch zu einer Änderung der Lizenzordnung führen wird, dieser Sachverhalt“, so Föste.

Der BHC-Boss blickt voraus auf das Liga-Treffen in zehn Tagen: „Wir werden Anfang Januar eine außerplanmäßige Sitzung haben mit der 2. und 1. Bundesliga. Da wird beschlossen, dass die Lizenzordnung tief greifend verändert wird. Das ist direkte Folge der Vorkommnisse aus dem Sommer.“

Weiter berichtet Föste: „Der Kern der Änderung wird sein, sofern es von den Delegierten beschlossen wird, woran ich wenig Zweifel habe, dass es eine übergeordnete Instanz geben wird, die die entsprechenden Lizenzentscheidungen auch begleiten wird – und zwar rechtlich begleiten wird.“

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Quelle: DYN



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