Im Fußball ist das wahrscheinlich undenkbar, beim Handball ist es wohltuende Normalität.

„Ich war schon mittags hier und habe die Halle aufgesperrt.“ Sagt Koray Ayar (25), der zum Bundesliga-Kader der TSV Hannover-Burgdorf aus der Daikin Handball-Bundesliga zählt und türkischer Nationalspieler ist. Gemeint ist die Burgdorfer Rudolf-Bembennek-Halle, in der am Samstag die Hölle los war.

Foto: BILD

Handball-Nationalspieler jubeln über Finale

Neben Ayar waren auch die deutschen Nationalspieler Joel Birlehm, Renars Uscins, Justus Fischer und Lukas Stutzke sowie TSV-Kapitän Marius Steinhauser in der Halle, als die B-Junioren der TSV Hannover-Burgdorf mit dem 36:29 im Rückspiel (Hinspiel 35:28) gegen die Rhein-Neckar Löwen den Einzug in das Finale um die deutsche Meisterschaft klarmachten.

Ebenfalls unter den 650 Zuschauern waren Nationalmannschafts-Manager Benjamin Chatton, DHB-Talentcoach Carsten Klavehn sowie Hannover-Burgdorfs Coach und Ex-Bundestrainer Christian Prokop.

Burgdorfs U17, ihre Fans sowie ganz rechts die Nationalspieler Joel Birlehm und Renars Uscins

Burgdorfs U17, ihre Fans sowie ganz rechts die Nationalspieler Joel Birlehm und Renars Uscins

Foto: Jan Guenther/TSV Hannover-Burgdorf

Durch den Sieg im Halbfinale steht erstmals ein Nachwuchs-Team von Hannover-Burgdorf in einem Junioren-Endspiel. Im zweiten Halbfinale setzte sich der SC Magdeburg gegen TSV Bayer Dormagen durch. Das Hinspiel hatten die Magdeburger mit Elvis Ernesto Kretzschmar, dem Sohn von Handball-Legende Stefan Kretzschmar, 36:28 für sich entschieden, im Rückspiel reichte den Magdeburger in Dormagen ein 31:31.

Auch das Finale wird in Hin- und Rückspiel ausgetragen. Die TSV Hannover-Burgdorf hat kommenden Donnerstag (15 Uhr) zuerst Heimrecht. Das Rückspiel ist für den 1. Juni geplant.

Er kann es selbst kaum fassen: Spektakulärer Blackout von Handball-Weltmeister

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Quelle: BILD/Dyn



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