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Am 2. Weihnachtsfeiertag verklatschen die Telekom Baskets Bonn ihr Heimspiel gegen die Fit One Würzburg Baskets mit 81:90. Dabei hatten sie bis ins letzte Viertel hinein geführt.

Basketball an Weihnachten? Das hat BBL-Legende Bastian Doreth (35/375 Liga-Spiele) in seiner Karriere oft genug erlebt. Nach seinem Rücktritt am Ende der abgelaufenen Saison hatte der Dyn-Experte nun sein erstes ruhiges Fest.

Er erzählt: „Ich habe es sehr ausgiebig genossen. Viel gegessen, lecker gegessen. Viel Zeit mit der Familie verbracht, das ein oder andere Glas Rotwein getrunken. Und eben nicht am 24. in der Halle gestanden und trainiert, weil man am 25. zur Auswärtsfahrt irgendwohin muss.“

Der Ex-Nationalspieler (96 Länderspiele für Deutschland) erinnert sich an Weihnachten während seiner Profi-Zeit: „Man muss sich wirklich zusammenreißen am 24., man kann keine Freunde treffen und ausgehen. Das ist mental sehr herausfordernd.“

Dyn-Experte Bastian Doreth

Foto: Dyn

Einer, der mit seiner Truppe an Weihnachten auf Auswärtsfahrt musste, ist Würzburg Max Ugrai (29). Er reist mit den Würzburgern schon am Vortag an, übernachtete im Hotel.

Am Dyn-Mikro sagt er: „Wie jedes Jahr war es kein kurzes Fest. Das ist vor allem für die jungen Spieler ungewohnt. Deshalb müssen wir im Team Weihnachtsstimmung aufkommen lassen.“

Die kommt im Telekom Dome (6000 Zuschauer) zu Beginn vor allem bei der Heimmannschaft auf.

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Foto: BILD

Bonns Bodie Hume verteilt gleich zu Beginn zwei Dreier und einen Block, sorgt für die 6:0-Führung. Auch sein dritter Dreier-Versuch sitzt (16:8).

Verrückt I: Die Gastgeber treffen im gesamten ersten Viertel nur einen (!) Wurf aus dem Zweipunkt-Bereich.

Verrückt II: Hume, der es in der Saison auf einen Schnitt von 8 Punkten bringt, hat nach den ersten zehn Minuten schon 11 Zähler (insgesamt 21).

Bei Bonn-Pleite gegen Würzburg: BBL-Legende Bastian Doreth spricht über 1. Weihnachten nach Rücktritt

Am Ende des Viertels steht es 29:20.

Im zweiten Abschnitt halten die Telekom Baskets die Führung, liegen zur Halbzeit mit 51:42 vorn.

Bonns Thomas Kennedy in der Pause bei Dyn: „Unsere Offensive klickt. Wenn wir jetzt noch mehr Stops kriegen, gewinnen wir.“

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Quelle: DYN

Gleich zu Beginn des dritten Viertels ein Highlight: Würzburgs Jackson will Bähre den Ball klauen, kann nicht mehr rechtzeitig stoppen und rauscht über die Werbebande auf die Journalisten-Tische hinter dem Korb ab. Den Laptop eines Schreibers verpasst er knapp – auch ansonsten ist ihm nichts passiert.

Vor dem Schluss-Abschnitt führt Bonn mit 69:61.

Im letzten Viertel kommt Würzburg bis auf drei Punkte ran (72:69). Dann wird Jackson an der Mittellinie gefoult, springt danach ab. Die Schiedsrichter entscheiden auf drei Freiwürfe.

Doreth schimpft: „Eine brutal schlechte Entscheidung!“.

Jackson versenkt alle drei Versuche – 72:72. Teil eines 12:0-Laufs (!) der Gäste. Bei Bonn läuft überhaupt nichts mehr zusammen.

Am Ende bringt Würzburg das Spiel nach Hause.

Das direkte Duell der BBL-Topscorer Darius McGhee (Bonn/5 Punkte) und Jackson (21 Punkte) geht klar an den Gast. Vor der Partie hatten beide Aufbauspieler einen Schnitt von 20,1 Zählern pro Spiel.



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