Schon lange versuchen die Bayern ihre Nachwuchsarbeit zu verbessern. Den Sprung zu den Profis schafft trotzdem kaum einer – erst recht nicht auf direktem Weg. Für Scholl heißt das: Bislang spielte er nur Regionalliga. Mit der Leihe zum KSC für die nächste Saison kann er 2. Liga spielen.
Bei den Bayern durchlief er alle Jugendmannschaften, spielt seit letztem Sommer für die zweite Mannschaft des Rekordmeisters. Insgesamt stand er 24 Mal auf dem Platz, schoss dabei sogar ein Tor.
Auch für die Nationalmannschaft spielte Scholl bereits. Sechs Spiele für die U16, fünf Spiele für die U17 – jeweils unter Bundestrainer Christian Wück.
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Für den KSC wird Scholl der erste Neuzugang des Sommers. Nach der Leihe sollen die Badener eine Kaufoption für den Innenverteidiger besitzen. Ein Weg, den auch schon David Herold ging. Auch er spielte bei den Bayern in der Jugend, wurde 2023 für ein Jahr an den KSC ausgeliehen und wechselte vergangenen Sommer dann fest in den Wildpark.
Offiziell soll Scholl dann nach dem Medizincheck vorgestellt werden.
* In einer ersten Version hatte SPORT BILD fälschlicherweise behauptet, Paul Scholl wäre der Sohn von Mehmet Scholl. Das stimmt nicht. Beide sind nicht miteinander verwandt. Für diesen Fehler bitten wir um Entschuldigung.

