Hannover 96 liegt einen Punkt hinter Relegations-Platz 3, zwei Punkte hinter einem direkten Aufstiegsplatz – und doch hat sich der Klub überraschend von Trainer Stefan Leitl (47) getrennt!

Das gaben die Niedersachsen am Sonntagvormittag offiziell bekannt. Den Aufstieg in die Bundesliga soll ein anderer realisieren.

Kurios oder logisch? Auf den ersten Blick sind die Niedersachsen und damit Leitl im Soll. Aber …

Die Formtabelle offenbart: In den vergangenen sechs Zweitliga-Partien gelang Hannover 96 nur ein Sieg (3:2 gegen Aufsteiger SSV Ulm). Das ist Platz 15 im Sechs-Spiele-Ranking.

Mitten im SpielKind sorgt plötzlich für Verwirrung

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Und damit viel zu wenig für die Realisierung des Aufstiegstraumes – und für Sportchef Marcus Mann (40). Und er hat das Sagen.

Bei Hannover 96 gab es einen sogenannten Sechs-Jahres-Plan, um das Comeback ins Fußball-Oberhaus zu packen. Um dieses Langzeit-Projekt zu realisieren, wurde Stefan Leitl verpflichtet.

Der Ex-Profi hatte den Aufstieg mit Greuther Fürth 2021 im Portfolio und damit seine grundsätzliche Tauglichkeit und Expertise nachgewiesen. Doch dieses Projekt wurde vorzeitig abgebrochen.

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Teaser-Bild

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Seit Amtsübernahme im Sommer 2022 stand Leitl immer mal wieder in der (öffentlichen) Kritik, wackelte teilweise. Aber er packte immer wieder die Wende. Dieses Mal nicht. Und das kurz vor Silvester. Zuletzt feuerte ausgerechnet Martin Kind (80) gegen den 96-Coach: „Ich habe immer das Gefühl, wir wollen erst mal Unentschieden spielen.“ Seine Meinung zum Trainer? „Ambivalent“.

Ins Türkei-Trainingslager am 3. Januar wird ein neuer Trainer reisen. Wer, ist noch offen. Aber Sportchef Mann wird (und muss) schnell eine Lösung präsentieren. Eine, an der er sich auch selbst messen lassen werden muss.



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