
Das Hospital Brasilia, in dem der Weltmeister von 2002 liegt, gibt am Wochenende leichte Entwarnung. Er ist „stabil, bei Bewusstsein und wird von einem multiprofessionellen Team betreut, das auf die Behandlung von Verbrennungen spezialisiert ist. Die Verletzungen wurden verbunden und er macht gute klinische Fortschritte“, heißt es in einer Mitteilung des Krankenhauses.
Der Brasilianer hatte sich am Donnerstag bei einem häuslichen Unfall Verbrennungen zugezogen und wurde umgehend ins Krankenhaus eingeliefert. Seitdem liegt er Berichten zufolge auf der Intensivstation. Schuld für die Verbrennungen war laut der brasilianischen Zeitung „O Globo“ die Explosion eines ökologischen Kamins.
Wie schlimm die Verletzungen sind, ist bislang jedoch nicht bekannt.
Der Innenverteidiger und Ex-Kapitän der brasilianischen Nationalmannschaft spielte ab 2001 in der Bundesliga für Bayer 04 Leverkusen. Drei Jahre später wechselte er für eine Ablöse von 12 Mio. Euro zum deutschen Rekordmeister.
Lúcio stand 218-mal für den deutschen Rekordmeister auf dem Platz
Insgesamt absolvierte der Abwehrstar 218 Pflichtspiele für die Bayern, wurde drei Mal deutscher Meister und drei mal Pokal-Sieger. Im Sommer 2009 zog es ihn schließlich für sieben Mio. zu Inter Mailand. Dort holte er mit dem Gewinn der Champions League 2010 und einem Sieg im Finale gegen die Bayern (2:0) auch den größten Titel seiner Karriere auf Vereinsebene.
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Nach einem halben Jahr bei Juventus Turin kehrte Lúcio 2012 zurück in sein Heimatland, wo er bis zu seinem Karriereende mit Ausnahme eines kleinen Abstechers nach Indien (FC Goa) kickte. Im Januar 2020 beendete der Abwehrspieler seine aktive Laufbahn.


