
Die vier in den Playoffs der 2. Basketball-Bundesliga verbliebenen Vereine haben alle eine Erstliga-Lizenz beantragt.
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Aber: Egal, welche beiden Klubs sportlich am Ende in die Bundesliga aufsteigen: Sie können sich noch nicht sicher sein, dass sie dort auch antreten dürfen.
Denn: Wie die Easycredit Basketball-Bundesliga am Dienstagabend, zwei Tage vor Beginn der Halbfinal-Partien in der ProA mitteilte, erhalten alle vier Aufstiegskandidaten die Erstligalizenz nach jetzigem Stand nur unter Auflagen. Das ergab eine vorzeitige Prüfung der Lizenz-Anträge der betreffenden Klubs durch die Liga und einen Gutachterausschuss. Wie die Auflagen im Einzelnen aussehen, wurde nicht bekannt.
Die für den Aufstieg infrage kommenden Teams sind Science City Jena, die Gießen 46ers, Phoenix Hagen (verzichteten im vergangenen Jahr noch auf einen Lizenzantrag) und die Gladiators Trier.
Dr. Christian Frystatzki, Vorsitzender des BBL-Lizenzligaauschusses: „Die ProA-Klubs haben sich über die Jahre professionell entwickelt, arbeiten akribisch und reichen gut aufbereitete Anträge ein, sodass der Gutachter- und der Lizenzligaausschuss zügig prüfen und bewerten kann. Um den vier noch in den Playoffs verbleibenden Clubs so schnell wie möglich Planungssicherheit zu geben, wurde für sie extra das Lizenzierungsverfahren vorgezogen.“
Und das ergab: Alle haben Nachbesserungsbedarf. Geprüft wurden die Bereiche Sport, Finanzen, Strukturen und Nachhaltigkeit. Noch bleibt den Vereinen etwas Zeit, die Auflagen zu erfüllen. Das endgültige Lizenzierungsverfahren für die BBL-Klubs wird in der ersten Juni-Woche durchgeführt.
Vorher müssen die Mannschaften sich aber zunächst sportlich für die 1. Liga qualifizieren. Am Mittwoch starten die Halbfinalduelle im Best-of-Five-Modus. Hauptrundensieger Jena trifft auf Gießen, Hagen auf Trier.



