
Die U21 des Deutschen Handballbundes (DHB) ist aktuell bei der „Airport Trophy“ in Kloten (Schweiz) beschäftigt. Die bisher erzielten Ergebnisse spielen in einer Vorbereitung eine untergeordnete Rolle. Wie die DHB-Auswahl verliert, dürfte Bundestrainer Martin Heuberger nicht gefallen.
Handball-Junioren machen Geschenke
Freitag hatte die deutsche U21, die ab 18. Juni in Kielce (Polen) bei der Weltmeisterschaft ihren Titel von 2023 verteidigen möchte, bereits 29:30 (17:17) gegen Spanien verloren. Samstagabend folgte das 30:31 (12:11) gegen Frankreich, die DHB-Auswahl hatte 30 Sekunden vor dem Ende noch 30:29 geführt.
„Das war ärgerlich, dass wir die Führung nicht über die Zeit gerettet haben“, sagt Heuberger über die Last-Minute-Pleite. „Die Niederlage war zum Teil selbst verschuldet, weil wir die letzten zwei Angriffe nicht genutzt haben und Frankreich den letzten Ball in die Hände spielen. Aber auch ein Kompliment an die Franzosen: sie haben immer Ruhe bewahrt. Da muss unsere Mannschaft noch reifen, die noch zu unkonzentriert und hektisch spielte, diese einfachen Fehler müssen wir abstellen.“
Sonntag (13.30 Uhr, handball.net/videocenter) steht das letzte Turnierspiel gegen Gastgeber Schweiz auf dem Programm. Bei der WM 2025 in Polen trifft Heubergers Auswahl in Gruppe G auf Tunesien, Serbien und die Schweiz.



