Temporada 2024/25 – El Top 10 y el Flop 10 del BBL
teknomers
10 de Mayıs de 2025 (Last updated: 10 de Mayıs de 2025) 6 minutes read
Eine aufregende, spannende, teils dramatische BBL-Hautprunde geht am Sonntag (16.30 Uhr, Dyn/Anzeige) mit acht Paarungen zu Ende. Mit vielen Tops und genauso vielen Flops.
SPORT BILD hat ganz genau hingeschaut.
Top 10:
1. Der Syntainics MBC: Die Weißenfelser spielen eine ganz starke Saison, können am Sonntag mit einem Sieg gegen Bonn die Playins klarmachen. Doch selbst wenn das nicht klappen sollte, war es eine historische Saison: Die Truppe um die alten Haudegen John Bryant und Akeem Vargas holten im Februar den Pokal, setzten sich im Top Four Turnier sensationell gegen Bayern München und Bamberg durch.
MVP erneut orange!: Chemnitzer Urgestein holt BBL-Titel
Quelle: BILD/ DYN Basketball
2. Die Ulmer Nachwuchs-Arbeit. Pacome Diadet im letzten Jahr zu den NY Knicks, Noa Essengue und Ben Saraf wollen in diesem Sommer den Sprung in die NBA schaffen. Der Meister von 2023 leistet überragende Arbeit im Nachwuchs, etabliert sich immer mehr zur zweiten Kraft hinter den Bayern.
Zurück in Chemnitz, zurück zu alter Stärke: Kevin Yebo
Foto: Eibner Pressefoto
3. Kevin Yebo. Der Nationalspieler, der im letzten Sommer einen lukrativen Dreijahres-Vertrag bei den Bayern unterschrieb, wechselte zurück nach Chemnitz. Und sprach ganz offen in einem SPORT-BILD-Interview darüber: „Für andere Leute ist der Wechsel ein Rückschritt, für mich ist das ein totaler Fortschritt. Ich habe wieder herausgefunden, was ich will und was mein Herz begehrt. Ich bin mega glücklich. Das bestätigt mich in dieser Entscheidung immer wieder.“
4. Brandon Rudolph. Was wäre Rasta Vechta ohne den spektakulären Small Forward? 19,2 Punkte im Schnitt, gegen Oldenburg machte er letzte Woche sensationelle 42 Zähler in einem einzigen Spiel.
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5. Der SAP Garden in München. Die neue Nummer eins unter den deutschen Basketball-Arenen. In der Euroleague immer ausverkauft (11.200 Zuschauer), großartige Stimmung, grandiose Technik. In der BBL fand hier leider nur ein einziges Spiel statt. In der kommenden Saison hoffentlich mehr!
6. Fans in Oldenburg. Eine enttäuschende Saison geht bei den Baskets zu Ende. Den Fans war es egal. Immer großartige Stimmung, immer ausverkauft. Zu jedem der 16 Heimspielen kamen 6200 Fans in die EWE Arena.
7. Karsten Tadda (36). Am Sonntag macht er sein 640. und letztes BBL-Spiel. Tadda hört tatsächlich auf. Der gebürtige Bamberger ist damit alleiniger Rekordhalter. Eine Zahl, die auf absehbare Zeit nicht übertroffen werden dürfte. In den Top 10 ist mit John Bryant (484 Spiele) nur ein aktiver Profi.
Neuer BBL-Rekordspieler: Karsten Tadda
Foto: nordphoto GmbH / Hafner
8. Die Kreativität von Rasta Vechta. Die Macher des niedersächsischen Klubs kamen zum Saisonbeginn sogar mit einem eigenen Bier (“Rasta Helles“) um die Ecke. Dürfte sich gelohnt haben, da in Vechta die Fans nach Spielschluss traditionell immer noch etwas länger bleiben. In der vergangenen Saison wurden im Dome 500 Hektoliter Gerstensaft konsumiert. Prost!
Dyn-Reporter Arne Malsch genießt ein Rasta Helles
Foto: Dyn
9. Martin Hermannsson. Der isländische Spielmacher hatte es nicht leicht in Berlin. Unfassbar viele Verletzungen im Team forderten dem Kapitän viel ab. Dazu die Leitwolf-Rolle nach dem Thiemann-Abgang und gute, menschliche Interviews, ganz ohne die üblichen Phrasen. Irgendwann streikte auch sein Körper. Doch gesund war er unverzichtbar. 5,5 Assists, 10,3 Punkte.
10. Die Video-Diskussionen der Schiris. Immer wieder spannend und interessant, wenn sich die Unparteiischen vorm Bildschirm treffen. Dabei wird transparent und oft auch sehr lehrreich diskutiert. Und viele Entscheidungen nachvollziehbarer.
Flop 10
1. Bamberg unter Rückkehrer Anton Gavel. Mit „Tono“ sollte alles besser werden. Und es wurde noch schlechter. Nachdem der frühere Serienmeister bereits 2024 erstmals die Playoffs verpasst hatte, endete diese Saison auf Platz 15. Eine Voll-Katastrophe, die auch Gavel nicht verhindern konnte.
Genervt: Bambergs Trainer Anton Gavel erlebte eine Saison zum Vergessen
Foto: nordphoto GmbH / Hafner
2. Europa-Bilanz der BBL. 2023 holten die deutschen Teams noch zwei Titel. Bonn gewann die Champions League, Chemnitz die Europe Cup. In dieser Saison kam keine BBL-Mannschaft nicht mal annähernd in die Nähe eines europäischen Titels.
3. Ludwigsburg unter John Patrick. Auch die Klub-Ikone konnte den langsamen Abstieg der Riesen nicht stoppen. Nach Platz eins, vier, fünf und acht in den letzten Jahren, könnte Ludwigsburg in diesem Jahr die Playoffs verpassen. Coach Patrick ist schon seit längerem nicht mehr an der Seitenlinie dabei, würde Ende März gefeuert.
Skandal-Profi Khalifa Koumadje
Foto: camera4
4. Albas Khalifa Koumadje. Schon in der letzten Saison stand der oft ungelenk wirkende Center nach zahlreichen Ausrutschern auf dem Court kurz vor dem Aus. Alba schützte ihn – und wurde enttäuscht. Nach massiven Vorwürfen der häuslichen Gewalt trennte sich der Vize-Meister im Herbst dann doch von Koumadje. Der floh nach China.
5. Telekom Baskets Bonn. Der Vize-Meister und Champions-League-Sieger von 2023 wollte nach einer mäßigen Saison wieder oben angreifen. Daraus wurde nichts. Vorm letzten Spiel haben die Bonner nur noch minimale theoretische Chancen, die Playoffs zu erreichen. Trainer Roel Moors musste deshalb bereits im Januar gehen.
Auf Abschiedstour: Der Würzburger Hannes Steinbach verlässt die BBL Richtung College
Foto: Swen Pförtner/dpa
6. Flucht der Jung-Stars ans College. Die Möglichkeiten, viel Geld am College zu verdienen, lockt viele Jungstars aus der BBL in die USA. Unter anderem stehen Hannes Steinbach (19/ Würzburg), Sananda Fru (21/ Braunschweig), Elias Rapieque (21/ Alba) vor dem Abflug oder haben sich bereits entschieden.
7. Frankfurts Duke Deen. Die Skyliners verpflichteten den US-Amerikaner kurz vor Transferschluss. Doch der Aufbauspieler setzte sich nach einer Woche wieder ab – ohne auch nur ein einziges Spiel für die Skyliners gemacht zu haben.
Duke Deen (r.) war knapp zwei Wochen in Frankfurt. Das Trikot der Skyliners trug er nie
Foto: IMAGO/Imagn Images
8. Die Uhren-Technik. Es nervt nur noch! Immer wieder hakt es am Zeitnehmertisch. Unfassbar lange Unterbrechungen sorgten für zähe Spiele und rauben den Zuschauern sowohl in der Halle als auch zu Hause den letzten Nerv.
Foto: BILD
9. BG Göttingen. Erst hielten sie sehr lange an Olivier Foucard fest. Als die BG aussichtsloser Letzter war, wurde der Coach doch noch gefeuert. Beim Nachfolger ging das viel schneller. Mikko Riipinen überlebte nicht mal das Saisonende, als herauskam, dass er in der kommenden Saison in Ludwigsburg an der Seitenlinie stehen würde.
10. Bayerns Onuralp Bitim. Die Fenerbahce-Leihgabe kam Anfang November und war eine große Enttäuschung. In 16 BBL-Spielen kam der frühere NBA-Profi (Chicago Bulls) auf magere 3,8 Punkte und 0,3 Assists im Schnitt.