
Die Handball-Frauen des Thüringer HC gewinnen die European League, schlagen in Graz im Finale den dänischen Top-Klub Ikast Haandbold mit 34:32 (15:16). Der Schlusspfiff geht im ohrenbetäubenden Jubel der Mädels und der mitgereisten Fans unter. Trainer Herbert Müller hat nach dem größten Erfolg der Klub-Geschichte Tränen in den Augen.
Handball: Thüringer HC gewinnt die European League
Sein Team hatte sich im Halbfinale gegen JDA Bourgogne Dijon (Frankreich) 35:29 durchgesetzt – und dabei auch einen Schreckmoment überstehen müssen. Denn wegen eines Feueralarms, verursacht durch Bengalos vor der Halle, musste die Raiffeisen Arena noch kurz vorm Spiel evakuiert werden.
Diesmal brennt der THC selbst ein Feuerwerk ab. Die überragende Österreicherin Johanna Reichert, die bereits im Halbfinale 16 Tore erzielte, trifft diesmal mit ihrem elften Treffer nach der Pause zur Führung zum 25:24. Die ebenso überragende Torfrau Dinah Eckerle (am Ende 13 Paraden) sogar selbst in den Kasten der Gegnerinnen zum 28:26.
Die mitunter heftig zulangten. Rot für die Dänin Lyykegaard, die THC-Spielmacherin Natsuki Aizawa gleich mal beide Hände ins Gesicht schlug (34.). Die steckte das tapfer weg. Und musste am Ende mit ihrem Team noch um den Erfolg bangen. Denn der Favorit holte ein 28:33 bis hin zum 32:33 auf.
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Dann fasste sich Rechtsaußen Nathalie Hendrikse ein Herz und haute den Ball zum erlösenden 34:32 rein. Den letzten Wurf parierte wiederum Eckerle. Die nach Abpfiff glücklich sagte: „Das ist unglaublich. Dafür finde ich gar keine Worte.“
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