
Der Sky-Experte rät seinem Ex-Klub dringend zur Verpflichtung von Arda Güler (20) – sofern sich die Gelegenheit dazu ergibt.
Dem türkischen Nationalspieler (19 Länderspiele) ist sein Durchbruch bei den Königlichen bisher verwehrt geblieben. Dennoch – da sind sich alle Experten einig – hat er ein unfassbares Potenzial.
Arda Güler (20) erzielte jüngst gegen Getafe den 1:0-Siegtreffer. Es war sein 2. Saisontor
Zahlreiche Klubs würden ihn gerne unter Vertrag nehmen. Auch Liverpool signalisierte immer wieder Interesse.
Hamann im Gespräch mit Wettanbieter „CoinCasino“: „Ich denke, es wäre ein Fehler, wenn Liverpool sein Interesse an Arda Güler aufgeben würde, denn wir haben schon oft gesehen, dass junge Spieler große Vereine verlassen und dann zu neuer Stärke finden. Alexander Isak war mit 17 bei Borussia Dortmund, das war zu früh. Güler ging zu Real Madrid, und ich halte ihn für ein großes Talent, das aufgrund der Konkurrenz nicht genug Spielzeit bekommt.“
Hamann vergleicht Güler mit Isak!
Der Schwede wechselte im Januar 2017 zu Borussia Dortmund. Danach wurde er zunächst an Willem II verliehen, bevor er nach 2,5 Jahren an Real Sociedad weiterverkauft wurde. Dort reifte er zum Weltstar, spielt inzwischen für Newcastle United und hat einen Marktwert von 100 Mio. Euro.
Davon ist Güler (Marktwert 45 Mio. Euro) noch weit entfernt. Er wagte mit 18 Jahren den Schritt von Fenerbahce zu Real Madrid. In zwei Jahren hat er bisher 50 Pflichtspiele (10 Tore, 8 Vorlagen) absolviert. Seit seiner überragenden Europameisterschaft (inklusive Traumtor gegen Georgien) hat er seine Spielanteile deutlich erhöht.
Dennoch ist er in den spanischen Medien stets Verkaufskandidat Nummer eins, wenn es bei Real Madrid um mögliche Abgänge geht.
Viel dürfte davon abhängen, wie viel Geduld Real mit Güler hat. Sein Talent ist unbestritten, Optionen gibt es genug.
Wahrscheinlich ist eine Leihe. Und da werden die Madrilenen ganz genau hinschauen, ob er auch genug Spielpraxis bekommt. In Liverpool wird es eng.
Denn Real ist gewarnt: Einen „zweiten Fall Ödegaard“ will man in Madrid unbedingt vermeiden. Der Norweger galt einst als größtes Talent im Weltfußball. Bei Real hatte man nicht genügend Geduld mit ihm. Heute ist er Kapitän beim FC Arsenal und steht mit seinem Team im Champions-League-Halbfinale.

