
Im Sommer wird die Klub-WM mit erstmals 32 Teams stattfinden. Dadurch erstreckt sich das Turnier über einen Monat – vom 14. Juni bis zum 13. Juli. Kein Fan davon ist U21-Nationaltrainer Antonio Di Salvo (45). Denn: der Termin kollidiert mit der U21-Nationalmannschaft. Die findet vom 11. bis zum 28. Juni in der Slowakei statt.
Di Salvo dazu: „Ich kann da gar nicht neural sein. (…) Ich finde, dass da ein Wettbewerb reingedrückt wurde, der den Spielern nicht guttut. Die Verletzungsgefahr ist riesig.“
In der Vergangenheit ist das Turnier von zahlreichen Fußball-Größen kritisiert worden. Zuletzt von DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig (61). Aus demselben Grund. Für die Klub-WM müssen die Spieler um die Welt fliegen, haben viele Spiele zusätzlich. Eine Gefahr für die Gesundheit der Spieler.
Dass Spieler also zur U21-Nationalmannschaft reisen, wenn sie bei ihren Vereinen gebraucht werden, ist unwahrscheinlich.
Schon bei der Nominierung für die letzten beiden Testspiele waren eine Herausforderung. Am Freitag spielt die U21 gegen die Slowakei (18.00 Uhr), am 25. März in Darmstadt gegen Spanien (20.30 Uhr). Die Salvo: „Es ist eine neue Situation, die total schwierig ist.“
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Unter anderem wurde Maximilian Beier (22, BVB) nicht für die anstehenden Spiele nominiert. Weil dieser nach aktuellem Stand mit zur Klub WM soll. Auch auf Jens Castrop (21, Nürnberg) und Paul Wanner (19, Heidenheim) muss er verzichten. Beide sind nicht fit.
Wanner, der von Bayern nach Heidenheim ausgeliehen ist, könnte immerhin im Spanien-Spiel noch zum Einsatz kommen …

