
Ein Grund zum Feiern für die Königlichen. Trainer Carlo Ancelotti wollte auf der anschließenden Pressekonferenz aber erst einmal ordentlich Dampf ablassen.
Ancelotti mit Hammer-Ansage an La Liga-Bosse!
Am 9. März gewannen die Königlichen 2:1 gegen Rayo Vallecano in La Liga, am 12. März setzten sie sich im Achtelfinale der Champions League gegen Atlético Madrid durch – und am 15. März bestritten sie das Spiel gegen FC Villarreal.
Drei Spiele innerhalb einer Woche. Für Ancelotti war damit das Maß voll: „Ich bin davon überzeugt: Wir werden nie wieder eine Partie nach weniger als 72 Stunden Ruhezeit bestreiten. Wir baten La Liga zweimal darum, den Spielplan zu ändern. Aber passierte ist nichts. Das hier war das letzte Mal.“
Auf die Frage eines Reporters, ob Ancelotti tatsächlich gedenke, mit seiner Mannschaft in solch einem Fall nicht anzutreten, antwortete der Trainer unmissverständlich: „Nein, das ist klar.“
Das Foul an Mbappé und der Brandbrief von Real
Es ist das nächste Kapitel in dem bereits lange andauernden Streit zwischen Real und den Liga-Bossen. Der Ursprung der Fehde: Real fühlte sich mehrmals von den Schiedsrichtern benachteiligt und kritisierte deren Entscheidungen öffentlich und harsch.
Anfang Februar schickte der Klub einen vierseitigen Brandbrief an den Spanischen Fußballverband. Darin hieß es u.a.: „Was in diesem Spiel (0:1 bei Espanyol; d.Red.) im Stadion geschah, stellt den Höhepunkt eines völlig diskreditierten Schiedsrichtersystems dar, in dem die Entscheidungen gegen Real Madrid ein Ausmaß an Manipulation und Verfälschung des Wettbewerbs erreicht haben, das nicht länger ignoriert werden kann.“
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Was die Königlichen so sehr in Rage brachte: ein Foul von Carlos Romero an Kylian Mbappé, der dafür nur Gelb sah – und später das Siegtor machte.
„Sie haben den Verstand verloren“, wettere damals der La Liga-Präsident Javier Tebas (62). Und weiter: „Sie haben eine übertriebene Opfer-Geschichte aufgebaut, die völlig haltlos ist und meiner Meinung nach zum Ziel hat, den Wettbewerb zu untergraben.“

