
Papa Buffon erklärt gegenüber der Zeitung „La Repubblica“ den Grund: „Bei der Azzurri hätte ihn die Last des Nachnamens erdrückt. Man hätte sagen können, er sei empfohlen gewesen. Die Erwartungen wären sofort hoch gewesen. Auf diese Weise wird er die Sache mit Gelassenheit angehen können. Und wenn er alt genug ist, wird ihn nichts davon abhalten, sich für Italien zu entscheiden.“
Wenn nicht für Italien, für welches Land spielt der Buffon-Bubi dann? Für Tschechien. Der Torwart-Sohn entstammt der früheren Beziehung zwischen Buffon und dem tschechischen Model Alena Šeredová (46). Sie nahm 1998 an der Wahl zur Miss World teil, 2005 war sie auf dem Cover des „Playboy“ zu sehen. Šeredová und Buffon waren von 2005 bis 2014 ein Paar, 2011 heirateten sie. 2007 kam Louis zur Welt, 2009 sein Bruder David Lee.
Erich Brabec (48), Technische Direktor der tschechischen Jugendnationalmannschaft: „Wir haben mit seiner Mutter, Alena Šeredová, vereinbart, dass wir Louis Thomas gerne bei unseren Spielen beobachten würden.“
Buffon 2018 mit seiner damaligen Partnerin Clara d’Amico und den Söhnen Louis Thomas (Mitte) und David-Lee
Anders als sein Vater steht Louis Buffon nicht im Tor, stattdessen spielt er auf Linksaußen. 2023 kam er in die U17 von AC Pisa, seit dem vergangenen Sommer spielt er in der U19 des Fußball-Klubs. 18 Mal stand er auf dem Platz, dabei erzielte er vier Tore. Vor wenigen Tagen war er beim 1:1 bei Cesena FC im Kader der Pisa-Profis. Unter Trainer Filippo Inzaghi (51/absolvierte 43 Spiele zusammen mit Gianluigi Buffon) kam er dabei allerdings nicht zum Einsatz.
Jetzt die Berufung in die Nationalmannschaft, Ende Februar absolviert die U18 ein Trainingslager. Sollte er sich nach den Tagen mit dem Team gegen eine Zukunft bei den Tschechen entscheiden, könnte er noch zur italienischen Mannschaft wechseln. Laut Fifa-Statuten dürfen Jugendspieler bis zum ersten Pflichtspiel in der A-Nationalmannschaft die Mannschaft wechseln.
